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Samstag, 8. August 2009

Die Masthuggskyrkan mit Blick über Göteborg

Die Masthuggskyrkan in Stigberget gehört nicht zu den ältesten Kirchen Göteborgs, auch wenn sie eine wahre Sehenswürdigkeit ist und auf der Anhöhe einen weiten Blick über Göteborg gewährt und von großen Teilen der Stadt aus sichtbar ist. Die Masthuggskyran ist heute auf jeden Fall zu einem Symbol Göteborgs geworden.


Die Kirche wurde zwischen 1910 und 1914 von Sigfrid Ericson in notionalromantischem Stil errichtet, wobei die Mashuggskyrkan jedoch schon einige Monate vor seiner Einweihung in Dienst genommen wurde, da die Glocken am 2. August des Jahres zur Mobilisierung läuten mussten.




Der Altar ist ein Tryptichon, das die Himmelfahrt darstellt und wurde vom Architekten Sigrid Erikson für den ausführenden Künstler Ninnan Santesson entworfen. Die Buchstaben I.N.H.S. über dem Altar stehen für "Jesus från Nasaret människornas frälsare". Während Ninnan Santesson für die Skulptur des Altarbildes zuständig war, übernahm Engelbert Bertel-Nordström die Bemalung.



Die Kirchenorgel der Masthuggskyrkan ist die bedeutendste von Göteborg, sowohl was ihre Größe als auch ihre Gestaltung mit zahlreichen bemalten Skulpturen angeht. Während der Sommermonate werden hier regelmäßige Führungen angeboten, die nicht nur die Orgel erklären, sondern den Besuchern auch die Ausstattung der Masthuggskyrkan näher bringen.


Bis zum 31. August findet der Besucher der Masthuggskyrkan auch eine Fotoausstellung, die von der Vergangenheit der Menschen, der Gebäude und ihrer Zivilisation spricht, die einst den Stadtteil um die Kirche prägten. Sämtliche Fotos entstammen dem Buch ”Bilden av Göteborg II” von Robert Garellicks.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin


Samstag, 25. Juli 2009

Der Götaplatsen im Herzen Göteborgs

Bis zum Jahre 1920 befanden sich auf dem heutigen Götaplatsen noch landwirtschaftliche Gebäude und niemand konnte sich damals vorstellen, dass nur zehn Jahre das Gesicht dieses Platzes am oberen Ende der Kungsportsavenyn vollständig verändern würde.


Schon 1921 begannen die Architekten Sigfrid Ericson und Arvid Bjerke den Platz zum 300jährigen Jubiläum Göteborgs zu planen und nur zwei Jahre später waren das Kunstmuseum und die Kunsthalle bereit zu den ersten Ausstellungen einzuladen.


Im Jahre 1931 schließlich wurde die heutige Version von Carl Milles Poseidon auf dem Götaplatsen enthüllt, der sich in den folgenden Jahren zum Symbol Göteborgs entwickelte und an dem sich Jung und Alt zu jeder bedeutenden Angelegenheit traf.


1934 war auch das Stadttheater fertig gestellt und der Wunsch der 1910 gegründeten Göteborgs Teaterförening konnte in Erfüllung gehen. Heute befindet sich im Gebäude auch ein Cafétheater und das Backa teater, eines der führenden schwedischen Kinder- und Jugendtheater.


Im Jahre 1935 wurde auch die Konzerthalle fertig gestellt das es 1247 Personen gleichzeitig erlaubt den größten Konzerten der Welt zu lauschen und das den Göteborgssymfonikerna die Möglichkeit bot in einem eigenen Gebäude zu üben und zu spielen. Erst im Jahre 1967 reihte sich letztendlich noch die Göteborger Stadtbibliothek zu den kulturellen Gebäuden des Götaplatsen.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin