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Dienstag, 4. Mai 2010

Logistik & Transport in Göteborg

Vom 4. bis zum 6. Mai findet in der Svenska Mässan in Göteborg die Fachmesse Logistik und Transport statt, die dieses Jahr vor allem umweltfreundliche Aspekte und Zukunftsvisionen nach Außen trägt. Auch bei Logistik und Transport weiß man die Zeichen der EU zu deuten und weiß in welche Richtung die Entwicklung gehen muss, wenn man auch in der nahen Zukunft weiter überleben will.


Acht Arbeitgeberverbände, die sich zur Vereinigung TransportGruppen zusammengeschlossen haben und über 12.000 schwedische Unternehmer umfassen präsentieren auf der Messe Logistik & Transport die Zukunftsvision von Kindern, Studenten und Unternehmern und zeigen in welche Richtung sich Transport zu Land, in der Luft und auf dem Wasser entwickeln und auf welche Weise man die Umwelt schonen kann.


Interessante Entwicklungen kann man auch im Hinblick auf eine Verbesserung der Luftqualität in Kaufhäusern und Lagerhallen entdecken. Hier dienen vor allem die Kaufhausketten ICA und K-Rauta als wegweisende Beispiele, die zeigen, dass eine bessere Luft in vieler Hinsicht eine bedeutende Rolle spielt, sowohl in Hinsicht auf die Gesundheit des Personals, die Arbeitsatmosphäre als auch in Bezug auf das Kaufverhalten der Kunden.


Der schwedische Baugigant Skanska präsentiert sich bei Logistik und Transport als der grüne Bauriese und zeigt Methoden, Modelle und Realisationen, wo umweltgerechtes Bauen im Zentrum steht. Umweltgerechtes Bauen bedeutet, unter anderem, Energie sparen, Recyklingsprozesse ausnutzen, die richtige Isolation wählen, den Transport von Baumaterial umweltfreundlich zu gestalten und an die Aufbereitung und Nutzung von Wasser zu denken.


In einer Minikonferenz sprach Jill Söderwall über die Entwicklung des Göteborger Hafens als Ziel für Kreuzfahrten, was Göteborg vor neue Entscheidungen stellt, denn 50.000 Besucher, die dieses Jahr per Kreuzfahrtschiff in der Stadt ankommen, erfordern neue Lösungen in der Abfallbeseitigung, dem Transport von über 3000 Besuchern in kürzester Zeit und ein Angebot, das die anspruchsvollen Besucher zu 100% zufrieden stellt.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Montag, 3. August 2009

Fahrzeuge und Transportmöglichkeiten auf Göteborgs Schären

Auf den Schären Göteborgs ist Autoverkehr, außer für Feuerwehr, Krankenversorgung und ähnlichem grundsätzlich verboten. Der Warentransport wie auch jeder Besuch bei einem Verwandten, der vielleicht 10 km entfernt wohnt, ist daher ein gewisses Problem, das die Bewohner der Schären auf ihre Weise gelöst haben.


Die meisten Inseln akzeptieren als Fahrmöglichkeit dreirädrige Mopeds und Golfwagen, die dann sowohl zum Transport von Möbeln benutzt werden, aber mit denen auch die Kinder zum Kindergarten gebracht oder Gäste von der Fähre abgeholt werden.


Die Mehrheit der Inseln vor Göteborg erlauben auch noch Fahrräder als Transportmittel, wobei einige dieser "Drahtesel" sogar noch auch aus den 30er und 40er Jahren stammen und fast ein Jahrhundert unbeschadet überstanden haben. Fußgänger sieht man auf den Schären vor allem während der Sommermonate, denn die Mehrheit der Inselbewohner geht nur mit dem Hund zu Fuß.


Eine der kleineren Inseln der südlichen Schären erlaubt jedoch weder Fahrräder noch irgendeine Art motorisierter Fahrzeuge. Auf Köpstadsö gibt es daher zwangsweise ausschließlich Fußgänger und, für den Warentransport, Schubkarren. Diese Schubkarren gehören zum meist fotografierten Objekt der Insel, wobei sie jedoch nicht für jedermann zur Verfügung stehen, denn jede einzelne Schubkarre am Hafen gehört zu einem bestimmten Haus der Schäreninsel.


Und dann gibt es noch eine Insel, die trotz ihrer historischen Bedeutung, einem kleinen Museum und einem zu besichtigenden Leuchtturm kaum erreichbar ist, vorausgesetzt man besitzt kein eigenes Boot. Vinga, die Insel Evert Taubes und das Symbol der Heimkehr für jeden Seemann bleibt daher für viele Touristen unnahbar. Verkehrsmittel gibt es dort selbstverständlich nicht.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin