Dienstag, 16. November 2010

Strickkunst im Röhsska Museum in Göteborg

Nach acht Jahren Pause kann man im November 2010 erneut die Strickkunst des Bohuslän im Röhsska Museum in Göteborg entdecken, eine Strickkunst, die im Jahre 1939 entstand und nach dem Krieg in ganz Europa bekannt wurde bis diese Heimindustrie im Jahre 1969 dann sein Ende fand. Auch wenn die Muster dieser Strickkunst nicht im Bohuslän entstanden, sondern in Göteborg, Kopenhagen und selbst Paris, so wurden Pullis, Mützen, Socken und Handschuhe grundsätzlich im Bohuslän gestrickt und gaben den Modellen und Mustern ihren Namen.


Die Entstehung der Strickkunst des Bohuslän hatte die extreme Armut der Bevölkerung als Ursache, da in den 30er Jahren die Einnahmen von Fischern und Steinmetzen mehr und mehr rückläufig war. Die Folge davon war, dass die Frauen des Bohuslän eine Einnahmequelle suchten und die unterschiedlichsten Projekte angingen, bis sie Stricken als eine Lösung sahen.

Kerstin Olsson

Sehr früh wandten sie sich daher an Emma Jacobsson, die Ehefrau des damaligen Landshövding in Göteborg, die ursprünglich aus Wien kam, wo sie Kunst studiert hatte. Unter ihrer Initiative und Leitung entstand so 1939 die Föreningen Bohus Stickning, die ihren Sitz in Göteborg hatte, wo die interessierten Frauen auch Strickunterricht erhielten. Von hier aus wurden auch Muster und Wolle an die Heimarbeits-Frauen im Bohuslän geschickt und von hier aus wurden die Produkte vermarktet.

Annika Malmström-Bladini

Emma Jacobsson entwickelte, zusammen mit mehreren ihren künstlerisch aktiven Bekannten, die Muster für Pullis, Handschuhe und andere Wollprodukte, wobei viele der Muster ihren Ursprung in alten Zeichnungen, Dokumenten und Webarbeiten hatten, die die künstlerische Leitung des Vereins in Ethnografischen Museen und auch im Designmuseum Röhsska fanden.

Karin Ivarsson - Kerstin Olsson

In den 50er Jahren stießen einige der bedeutendsten Textilkünstler wie Kerstin Olsson und Karin Ivarsson, die beide die heutige Hochschule für Design und Kunsthandwerk in Göteborg besucht hatten, zur Vereinigung der Strickerinnen des Bohuslän und schufen Muster, die der Strickkunst des Bohuslän endgültig zu einem weltweiten Ruf verhalfen. 1964 wurden ihre Modelle selbst bei der Weltausstellung in New York ausgestellt. Aus den fast 900 heimarbeitenden Strickerinnen des Bohuslän im Jahre 1947 wurden heute noch eine Hand voll Frauen, die im kleinsten Rahmen alte Modelle weiterleben lassen.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Montag, 15. November 2010

Weihnachtsausstellung im Botanischen Garten in Göteborg

Zum ersten Mal in der Geschichte des Botanischen Gartens in Göteborg findet man im Gewächshaus zwischen dem 13. November 2010 und dem 6. Januar 2011 eine Ausstellung, die dem größten Fest Schwedens gewidmet ist, nämlich Weihnachten. Natürlich geht es im Botanischen Garten nicht um Geschenke, sondern um Pflanzen, Gewürze und vor allem um Traditionen.

Lussekatter (Luciakatzen)

Weihnachten ist in Schweden ein Ereignis, das sich auf alle Bereiche des Lebens auswirkt und natürlich, wie überall in Europa, eine multinationale, multikulturelle Bindung zeigt, da Früchte aus allen Ländern gegessen werden, Pflanzen wie Weihnachtssterne, Hyazinthen und Weihnachtskakteen eine wichtige Rolle spielen und alte schwedische Traditionen in diese Mischung aus Importen gemischt werden.


Die Weihnachtsausstellung im Botanischen Garten in Göteborg geht auf alle Aspekte ein, die ein schwedisches Weihnachten ausmachen, angefangen vom Weihnachtskaffee, der früher selbst gemischt und gebrannt wurde und heute bereits entsprechend gemischt zur Weihnachtszeit in den Handel kommt, über das Weihnachtsbier, das ursprünglich ein dänischer Brauch war, bis zum schwedischen Glögg, der bald seinen 400-jährigen Geburtstag feiern kann.


Wer die Weihnachtsausstellung im Botaniska Trägården Göteborgs besucht, erfährt auch alles um den Weihnachtsbaum, den Julbock (Weihnachtsbock), der noch im 19. Jahrhundert die Weihnachtsgeschenke an Kinder verteilte und die Rolle des Wacholders in der schwedischen Weihnachtstradition. Viele Fragen, die man sich über Weihnachten in Schweden stellt, werden beim Besuch der Ausstellung im Gewächshaus auf schwedisch und englisch in einfachster Weise erklärt.


Auch wenn man bei der Weihnachtsausstellung im Botanischen Garten nicht über das Weihnachtsmenü spricht, so behandelt man doch die weihnachtlichen Backwaren, bei denen Gewürze eine sehr wichtige Rolle spielen, man findet alles über die Herstellung von schwedischem Senf und man entdeckt die Sammlung an weihnachtlichen Leckereien von Nüssen bis zu Datteln, wobei bei der Ausstellung auch die Herkunft der einzelnen Früchte und Gemüse erklärt wird und die Beziehung zu Weihnachten in anderen Ländern hergestellt werden.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Sonntag, 14. November 2010

Schwedisches Zimtgebäck zu Weihnachten

Weihnachten ist in Schweden immer auch mit Zimt verbunden, und das, was für Deutschland die Zimtsterne sind, sind für Schweden die Kanelsticks oder Kanelsnittar (Zimtschnitten), die bisweilen fast wie Zimtstangen aussehen können. Der Unterschied zu Deutschland ist jedoch auch, dass in Schweden zu besonderen Angelegenheiten, zu denen auch Weihnachten gehört, Gästen immer sieben unterschiedliche Gebäcke gereicht werden. Selbst der Name eines klassischen Backbuchs weist mit seinem Namen auf diese Sitte hin, denn es heißt „Sieben Sorten an Kuchen“.


Kanelsticks oder Kanelsnittar gehören zu den einfachsten Weihnachtsplätzchen und gelingen selbst Anfängern, da für sie nur ein einfacher Mürbeteig verwendet wird. Das folgenden Rezept hat auch Leif Mannerström in seinem Weihnachtskochbuch mit aufgenommen, da Kanelsticks unter den verschiedensten lokalen Namen zum klassischen Weihnachtsgebäck Schwedens gehören.


Als erstes wird aus 200 g zimmerwarmer Butter, 100 g Zucker, 400 g Weizenmehl und einem Teelöffel Vanillinzucker ein geschmeidiger Teig geknetet, der vor der Weiterverarbeitung etwa eine Stunde an einer kühlen Stelle oder im Kühlschrank ruhen soll. Für die Verzierung braucht man anschließend nur ein leicht geschlagenes Eiweiß, Zimtpulver und etwas Zucker.


Der etwas kühle Teig wird geteilt und jede der beiden Hälften auf einem Backpapier auf je etwa ein Zentimeter dicke Rechtecken ausgerollt, die dann mit dem Eiweiß bestrichen werden und erst mit Zimt und dann mit Zucker bestreut werden. Die Mengen können hier dem eigenen Geschmack angepasst werden. Anschließend wird das Backpapier auf die Backbleche geschoben und der Teig so zugeschnitten, dass kleine Schnitten oder, wie bei Leif Mannerström, kleine Stangen entstehen. Hier muss man vor allem darauf achten, dass sich der Teig nicht berührt, da die kleinen, länglichen Schnitten beim Backen etwas aufgehen.


Jetzt müssen die Kanelsticks oder Zimtschnittchen nur noch für 10 bis 12 Minuten bei 175 Grad (vorgeheizter Herd) gebacken werden. Anschließend lässt man sie eine halbe Stunde lang auskühlen, bevor man sie zu Kaffee, Glögg oder dem typisch schwedischen Julmust probieren kann. Hat man Gäste, so sollte man nicht vergessen, dass man gleichzeitig noch sechs andere Arten an Kleingebäck auf dem Tisch haben sollte.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Freitag, 12. November 2010

Wissen und Zukunft, eine Ausbildungs-Messe in Göteborg

Vom 11. bis zum 13. November findet in der Svenska Mässan die Ausbildungs-Messe Wissen und Zukunft (Kunskap & Framtid) statt, die sich in erster Linie an Schüler richtet, die im Frühjahr ihr Abitur machen werden, aber auch an alle Berufstätige, die an Weiterbildung interessiert sind oder eine berufliche oder wissenschaftliche Ausbildung nachholen wollen.


Die Messe Kunskap & Framtid kann im Prinzip in vier Abteilungen eingeteilt werden, die sich jeweils an eine eigene Schicht richten. Direkt am Eingang findet man die Anbieter ausländischer Einrichtungen, wobei hier England, Schweiz und Holland sehr stark vertreten sind und nicht nur Sprachausbildungen anbieten, sondern auch Ausbildungen im Hotel- und Restaurantbereich oder internationaler Bartechnik.


Die zweite Gruppe bilden die klassischen Universitäten und Technischen Hochschulen, die auf der Messe vor allem ihre Schwerpunkte hervorheben, die sie von anderen Hochschulen unterscheiden, denn nicht jede Universität bildet auch in Textildesign oder Seefahrt aus. Interessenten suchen an den entsprechenden Ständen jedoch nicht nur die Studienkataloge, sondern interessieren sich vor allem auch über Wohnmöglichkeiten, da es für viele wichtig ist nicht nur einen guten Studienplatz zu finden, sondern auch ein eigenes Zimmer.


Im dritten Teil findet man berufsorientierte Ausbildungen und Hochschulen, die vor allem in künstlerischen Bereichen ausbilden. In diesem Teil findet man ein Spektrum, das vom Spezialist im e-Handel und Kosmetiker über den Goldschmied bis zum Hautpfleger und Webbredakteur oder Bühnenbildner reicht. Die Jugendlichen haben während der Messe Kunskap & Framtid die Möglichkeit sich an den Ständen auch ausführlich über den Ablauf des Studiums und die Zukunftschancen informieren.


Der letzte Teil der Messe richtet sich an Arbeitnehmer, die sich weiterbilden wollen um den wachsenden beruflichen Anforderungen nachkommen zu können und an all jene, die sich auf die Hochschulprüfung vorbereiten müssen, da sie während ihrer Schulbildung nicht genügend Punkte sammeln konnten. Da rund ein Drittel aller Zulassungen über die Hochschulprüfung erfolgt, ermöglicht diese Prüfung vielen einen Zugang zu einer Hochschulausbildung.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Donnerstag, 11. November 2010

Der Weihnachtsmarkt öffnet in Liseberg, Göteborg

Am 12. November um 16 Uhr beginnt im Vergnügungspark Liseberg die Weihnachtssaison mit dem elften Weihnachtsmarkt, der sich mittlerweile mit über 500.000 Besuchern zum größten Weihnachtsereignis Schwedens entwickelte. Rund fünf Millionen Lichter, über sechs Kilometer Girlanden und 850 Weihnachtsbäume erwarten dieses Jahr die Besucher, wobei der künstliche Schnee, Eisbahn und Skihügel natürlich nicht vergessen werden dürfen.


Der jährliche Weihnachtsmarkt in Liseberg lässt den Besucher jedoch nicht nur die Weihnachtsstimmung Göteborgs entdecken, sondern führt den Gast auch in den hohen Norden, denn im Lapplandsområdet findet man die Gäste aus dem hohen Norden, die an ihren Ständen Renschinken, Renwurst, aber auch das lappländische Dünnbrot, warmen Birkensaft und selbst das nordische „Renkebab“ anbieten.

In der Arche des Nordens

Wie bereits im letzten Jahr sind auch die Gäste aus Jukkasjärvi wieder beim Weihnachtsmarkt in Liseberg vertreten. Sechs nordischen Eiskünstler werden erneut mit Motorsäge und Eispickeln sechs Skulpturen aus Kerneis schaffen und die vollkommen neu gestaltete Eisbar bietet bei fünf Minusgraden „wärmende“ Getränke. Da in der Eisbar immer Minusgrade herrschen, darf man für den Besuch auch in einen speziellen Thermosmantel schlüpfen.

Im DesignTorget in Liseberg

Auch wenn während des Weihnachtsmarkts nur etwa 20 der üblichen Sommerattraktionen geboten werden, so werden die Besucher nun dadurch entschädigt , dass sie den Weihnachtsmann in der Polketten besuchen können, einen Blick auf die Welt der Trolle und Gnome werfen dürfen, die Arche des Nordens mit alten Tierarten Schwedens entdecken und sie auch zwischen den Vorstellungen auf der Eisbahn Schlittschuh laufen können.

Dekoration in der Eisbar

Wer auf dem Weihnachtsmarkt in Liseberg ein besonderes Geschenk sucht, sollte auch den DesignTornet besuchen, wo in den Weihnachtswochen der Markt der Kunsthandwerker eingerichtet wurde und der Besucher typisch schwedisches Kunsthandwerk und Designprodukte des nordischen Landes entdecken kann. Falls der Besuch Lisebergs auf einen Sonntag fällt, so kann man beim Allsång schließlich auch noch bei den weihnachtlichen schwedischer Lieder bekannte Künstler dabei begleiten.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Mittwoch, 10. November 2010

Jerusalem im Värlskulturmuseet in Göteborg

Im November und Dezember stellt das Världskulturmuseet (Weltkulturmuseum) in Göteborg das Thema Homosexualität unter dem Thema Jerusalem in den Vordergrund. Innerhalb weniger Wochen kann der Besucher der gleichnamigen Fotoausstellung an vier Vorträgen zum Thema HBTQ (Homosexuell, Bisexuell, Transvestit, Queer) teilnehmen und sechs bedeutende Filme zum Thema sehen.


Als Anlass zu diesem Thema kann man die Fotoausstellung Jerusalem (10. November - 1. Dezember) der lesbischen Fotografin Elisabeth Ohlson Wallin sehen, die innerhalb zweier Osterwochen vor allem in der Altstadt Jerusalems die 17 ausgestellten Bilder schoss, die bereits vor der Ausstellung eine heiße Diskussion entfachten und nun das Weltkulturmuseum nahezu in eine Festung verwandeln.

Sodom - Sure 29.29

Auch wenn Elisabeth Ohlson Wallin mit ihren Bildern das Verhältnis zwischen Christen, Juden und Muslime am Rande mit behandelt, so ist das Hauptthema der Ausstellung Jerusalem die Diskussion des Verhältnisses von Juden und Muslime zur Homosexualität und der entsprechenden Auslegung von Bibel und Koran. Während eine offene Bevölkerungsschicht die Fotos der Ausstellung mehr als engagierte HBT-Kunst versteht, fühlen sich gläubige Moslems und Juden jedoch von den Bildern in ihrem Glauben angegriffen.

Transan (Der Transvestit) - Fünftes Buch Moses 22:5

Die Ausstellung Jerusalem im Weltkulturmuseum provoziert in ihrer Stärke vor allem, weil die ausdrucksstarken Fotos die beiden Konfrontationsreligionen in der Altstadt Jerusalems eine rein westliche Betrachtungsweise darstellen, die von gläubigen Moslems und Juden zwangsweise als Angriff auf ihren fundamentalen Glauben betrachtet werden. Es stellt sich daher die Frage, ob die Ausstellung Jerusalem wirklich dazu dient, dass sich die Betrachtungsweise von Moslems und Juden zur Homosexualität ändert oder nicht vielmehr eine offene Diskussion zwischen nordischem Christentum, Moselms und Juden in weite Ferne rückt.

Heliga Kyssen (Der heilige Kuss) - Rom 1:26-27

Auch wenn die Ausstellung Jerusalem, bei der jedes Bild mit einem Auszug eines Psalms oder einer Sure begleitet ist und in Europa die Diskussion um Homosexualität in künstlerischer Weise ins Gespräch bringt, so werden die 17 Fotos mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in Israel und in keinem arabischen Land je gezeigt werden, da die Kluft zwischen Erziehung, Religiosität und traditionellem Glauben zu groß sind. Und selbst in Göteborg wird dem Besucher deutlich, dass das Thema hier nicht als „normal“ betrachtet werden kann, da jeder Besucher durch einen Metalldetektor muss und Sicherheitskräfte sowohl den Eingang als auch die Ausstellung bewachen müssen.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Dienstag, 9. November 2010

Kladdkaka, eine schwedische Delikatesse

Schweden ist bekannt für seine Küche, seine Schokolade, seine Weihnachtsmenüs und für seine Kuchen, Torten und Süßspeisen. Und wer Göteborg besucht wird mit Sicherheit auch in allen Cafés und Konditoreien die typisch schwedischen Kladdkakor treffen, die ursprünglich aus Örebro kommen, heute aber ganz Schweden erobert haben.


Kladdkaka ist im Grunde nichts anderes als ein Schokoladenkuchen ohne Backpulver und mit einem noch etwas klebrigen Teig im Herzen des Kuchens. Kladdkaka wird in Schweden das ganze Jahr über zu jeder Gelegenheit gegessen und nicht nur zum Nachmittagskaffee, wobei man den Kuchen nur mit Puderzucker bestreut, mit Eis, mit Schlagsahne oder mit Früchten essen kann. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.


Wer in schwedischen Kochbüchern nach Kladdkaka sucht, wird von der Menge an unterschiedlichen Rezepten überrascht, denn es gibt Rezepte mit den unterschiedlichsten Zutaten bis zu Madeln, Bananen oder Marzipan. Kaum ein Kuchen Schwedens hat so viele, teils lokale, Abwandlungen wie Kladdkakor. Während die komplizierteren Versionen meist besonderen Angelegenheiten vorbehalten sind, gehört der einfache Kladdkaka zu den Schnellbackwaren zu jeder Gelegenheit.


Für einen einfachen Kladdkaka benötigt man, mit Backen, etwa 30 Minuten, sowie 100 g Butter oder Backmargarine, 250 g Zucker, 200 g Weizenmehl, zwei Eier, einen Esslöffel Vanillezucker und drei Esslöffel Kakaopulver. Und natürlich ein Springform von etwa 26 cm Durchmesser. Kladdkaka gehört zu den Kuchen, die in Schweden selbst einem Backneuling gelingen.


In die geschmolzene, warme Backmargarine rührt man den Zucker und die beiden Eier. Sobald der Teig hellgelb ist, fügt man dann unter ständigem Rühren den Vanillezucker und das Kakopulver hinzu. In die gut vermischten Zutaten gibt man am Ende noch das Mehl und verrührt alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig. Nun muss dieser Teig nur noch in eine Springform gefüllt werden und, je nach gewünschter Konsistenz, zwischen 18 und 20 Minuten in den auf 175 Grad vorgewärmten Herd geschoben werden. Sobald der Kladdkaka ausgekühlt ist kann er dann mit Puderzucker bestreut und serviert werden.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin