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Samstag, 2. Januar 2010

Die Landschaftsstugor im Schlosswald von Göteborg

Eine der Attraktionen des Schlosswaldes (Slottsskogen) in Göteborg sind die Landschaftsstugor (Landskapsstugor), die einen Einblick in die vergangene Lebenskultur einiger schwedischen Landschaften bieten. Gerade im Winter bieten diese Gebäude eine Idylle, die an das vergangene Jahrhundert erinnert.


Der rote Hallandsgården kommt aus dem nördlichen Halland und wurde bereits ab Ende des 18. Jahrhunderts bewohnt. Das Gebäude kam im Jahre 1946 in den Schlosswald und liegt auf einem kleinen Hügel. Der alte Hof wird heute von etwa 150 Mitgliedern der Hallandgilde unterhalten, die Kultur, Sitte und Tradition des Hallands aufrecht erhalten.


Die Smålandsstugan im Slottsskogen stammt von 1750 und beinhaltet zahlreiche Möbel und Hausrat aus der Vergangenheit. Zur Smålandsstuga gehört auch ein Glockenturm aus der gleichen Epoche und einige Vorratsgebäude mit Werkzeug und landwirtschaftlichen Geräten. Die Stuga kam Anfang des 20. Jahrhunderts in den Schlosswald.


Die Dalslandsstugan wurde Mitte des 18. Jahrhunderts in Steneby erbaut und kam Gegen 1930 in den Slottsskogen. Zur Dalslandsstugan gehört auch die offene Kirche neben dem Gebäude in der an manchen Tagen die Messe gelesen wird. Wie auch die anderen Vereine, die die Stugor unterhalten, dient die Dalslandsstugan der Aufrechterhaltung alter Traditionen.


Auch der Grafnäsgården wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut und war ursprünglich die Wohnung des Verwalters des Grafnäs Schlosses. Das Gebäude wurde erst 1967 im Schlosswald Göteborg aufgebaut und ist heute Sitz des Göteborger Volkstanzringes. Der Grafnäsgården ist der aktivste der kleinen Gruppe an Landskapsstugor des Slottsskogen.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Dienstag, 9. Juni 2009

Der Hallandsgården im Göteborger Slottsskogen

Der Schlosswald in Göteborg beherbergt mehrere Gebäude, die aus der Vergangenheit der Stadt erzählen und zum Teil auch ein Treffpunkt sind und waren für die "Einwanderer" aus anderen Regionen Schwedens.


Eines dieser Gebäude ist der Hallandsgården, auch Hallandstuga genannt, aus dem Jahre 1790, der im Jahre 1947 seinen Platz im Slottsskogen fand. Das Gebäude stand ursprünglich in Knipered in Halland und ist heute ein kleines Museum, das dem Besucher einen Einblick in eine vergangene Lebensweise bietet.


Im Hallandsgården wurde jedes Detail aus den vergangenen Tagen berücksichtigt und der Besucher kann alte Stickereien an den Wänden bewundern, die nicht nur eine Geschichte erzählen, sondern auch von den vielen Stunden, die die Frauen des Hauses mit dieser Feinarbeit verbrachten.


Jedes Bild, das die Wände des Hallandsgårdens ziert erzählt eine eigene Geschichte und zeigt Techniken, die heute in Vergessenheit geraten sind. So wurde, zum Beispiel, das christlich orientierte Bild dieser Seite nur aus Haaren gefertigt, was man nur bei genauem Betrachten feststellen kann.


Das kleine Museum, das zehnmal im Laufe des Jahres die Türen für seine Besucher öffnet verfügt auch über zahlreiche Kleingegenstände der Vergangenheit, die liebevoll in den beiden Haupträumen verteilt wurden. Man muss nur die Augen öffnen und den spannenden Erzählungen der Führer lauschen um in eine andere Welt entführt zu werden.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin