Bältesspännare, die Gürtelspanner, ist die bekannteste Statue von Johann Peter Molin und befindet sich im Bältesspännareparken an der Trädgårdsföreningen. Das Original schuf Molin 1859 in Zink. 1914 wurde es von der heute sichtbaren Bronzestatue ersetzt.

Johann Peter Molin liess sich bei seinem Werk von alten nordischen Legenden inspirieren, die von dem gefürchteten Zweikampf zweier Männer sprechen, die um die Liebe einer Frau kämpfen und mit dem Tod eines der Kämpfer enden, oder mit dem Tod beider Kontrahenten.

Die ursprüngliche Geschichte wird teils in Norwegen, aber auch in mehreren Orten Schwedens angesiedelt. Viele Kunstkritiker glauben, dass es sich um eine Legende aus dem Småland handelt wo zwei Brüder um die gleiche Frau kämpfen.

Die dominierende Hauptstatue zeigt zwei mit Messern bewaffnete Kämpfer, die nach altem schwedischen Brauch mit Riemen aneinander gebunden sind, daher der Name Bältesspännare, Gürtelspanner.

Die vier Reliefs des Sockels erzählen bildlich den Handlungsablauf des Kampfes und sind von der Erzählung in Runenschrift begleitet, was viele Betrachter für ägyptische Hieroglyphen halten. Molin erhielt für die Bältesspännare die goldene Berliner Medaille für Kunst.
Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin


























