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Freitag, 27. April 2012

Liseberg öffnet für die Sommersaison

Wenn morgen um 12 Uhr der Göteborger Vergnügungspark Liseberg seine Türen für die Sommersaison 2012 öffnet, so werden sich erstmals seit Jahren keine unendlichen Schlangen vor den Kassen bilden, denn aus den bisherigen neun Eingängen am Haupttor, wurden nun 19 Eingänge, was natürlich auch den Vorteil hat, dass man dort auch, neben dem Ticket, gleich die Fahrscheine für die Attraktionen erwerben kann.


Wer dann eine so bedeutende Neuerung wie den Freien Fall AtmosFear im vorigen Jahr sucht, wird vielleicht etwas enttäuscht, denn die bedeutendste Anschaffung war das Riesenrad, das sich bisher an der Oper befand und nun im Lustgarten von Liseberg zu finden ist. Wer jedoch bereit ist in Liseberg erneut eine Runde damit zu drehen, wird dies nicht bereuen, denn der Rundumblick über Göteborg ist überwältigend und nicht mit jenem an der Oper zu vergleichen.


Eine weitere Neuheit ist die JukeBox, ein Karussell, das nun in neuer Form zu finden ist, wobei sich die Autos nun etwas schneller drehen und man damit, begleitet von Rockmusik, auch neue Höhen erreicht. Um die Fahrt zu genießen sollte man allerdings schwindelfrei sein, da sonst fünf Minuten sehr lange werden können und die Notbremse während der Fahrt unerreichbar ist. Während der Probefahrt am 25. April waren die Kinder jedenfalls von der neuen, alten Attraktion begeistert.


Wer dieses Jahr neugierig auf die musikalische Darbietung von Liseberg ist, wird ebenfalls nicht enttäuscht, denn die Besitzer einer Jahreskarte können rund 70 Konzerte auf den Bühnen des Vergnügungsparks erleben und dabei einige der bedeutendsten Künstler Schwedens entdecken, aber auch einen Auftritt von Alice Cooper erleben oder zur Musik einer der Tanzbandbands zeigen können, dass die Schritte immer noch sitzen.


Nachdem die schwedische Regierung zum Januar die Mehrwertsteuer für Restaurants halbierte, hat sich Liseberg auch entschlossen diese Vergünstigung an seine Besucher weiterzugeben. Besonders interessant ist dabei das neue Restaurant Skeppsmagasinet, dem die Eisbar allerdings weichen musste. Das Skeppsmagasinet hat sich auf ökologische Fischgerichte spezialisiert, bietet aber auch anderen Gästen ein interessantes Angebot. Das neue Restaurant hat Platz für gleichzeitig 130 Essensgäste.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Freitag, 24. Februar 2012

Passion för Mat, die Göteborger Messe für Esskultur

Vom 24. Februar bis zum 26. Februar findet man die fünfte Messe Passion för Mat in den Göteborger Eriksbergshallen, eine Messe, die gutes Essen, gute Rohstoffe und entsprechende Getränke in den Vordergrund stellt, wobei die angebotenen Waren zum Großteil in Göteborg oder im Västra Götaland produziert werden und auch Ökologie eine immer bedeutendere Rolle einnimmt. Da Göteborg dieses Jahr zur schwedischen Stadt des guten Essens gekürt wurde, ist auch der Anspruch bei der Messe für Esskultur eine Stufe gestiegen.


Wie bereits im vorigen Jahr, so ziehen auch dieses Jahr erneut die verschiedensten Kochkurse, die von Göteborger Meisterköchen angeboten werden, unzählige Interessenten an, und natürlich auch der Amateurwettbewerb zum besten Omelette. Die zahlreichen Teilnehmer müssen erst ein völlig einfaches klassisches Omelette fehlerfrei vorweisen, bevor sie sich an die höhere Kunst der Omelette machen können bei dem nicht nur der Geschmack entscheidet, sondern auch die Kreativität und die Präsentation.


Sehr interessant sind dieses Jahr die verschiedensten Wurstarten, auch wenn mehrere auf der Messe angebotenen Sorten nicht aus dem Västra Götaland kommen, da man außer den lokalen Produkten aus Schwein auch Wurst aus Truthahn, Kaninchen, Ren und Elch finden kann. Sehr interessant ist dabei die verschiedensten Würste direkt vergleichen zu können, um auch so manche Geschmackssensation zu erleben.


Während bei Fisch bei Passion för Mat lokale Produkte dominieren, so findet man dieses Jahr relativ wenige Arten an schwedischem Käse, sondern wird sehr häufig in das Käseland Frankreich entführt, was man auch bei der Auswahl der angebotenen Weine feststellen kann. Auch wenn hier sehr hohe Qualität zu günstigen Preisen geboten wird, so gehen die Produkte etwas am Thema der lokalen Kochkunst und Essenskultur vorbei. Dass dieses Jahr sehr viele lokale Brotsorten angeboten werden, kann dieses Manko an den Käsetheken leider nicht ganz ausgleichen.


Wer sich dagegen für Schokolade interessiert, wird von der Essensmesse kaum enttäuscht sein, denn mehrere Produzenten aus Göteborg, die Pralinen höchster Qualität anbieten, beweisen, dass man sich in der schwedischen Stadt der Schokolade befindet. Aber auch hier haben sich jedoch auch einige Familienunternehmen anderer Regionen unter die lokale Produktion geschlichen, insbesondere ein Hersteller von Pralinen aus Öland, dessen Produkte sich mit jenen Göteborgs ohne weiteres vergleichen lassen.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Donnerstag, 23. Februar 2012

Die Pferdemesse EuroHorse in Göteborg

Vom 23. bis zum 26. Februar lädt die Svenska Mässan in Göteborg erneut zur Pferdemesse EuroHorse ein, die parallel zur Göteborg Horse Show stattfindet und mittlerweile ein Treffpunkt für alle skandinavischen Pferdeliebhaber wurde, aber auch jedes Jahr mehr Besucher aus südlicheren europäischen Ländern anzieht, nicht zuletzt deswegen, weil man hier auch engere Bekanntschaft mit den nördlichen Pferderassen machen kann.


Wie jedes Jahr, so richtet sich ein Teil der Messe natürlich an Reitställe, insbesondere jedoch an Analgen, die zukünftige Springreiter oder Dressurreiter in ihren Ställen finden wollen, da der Ruf eines Reitstalls in hohem Masse auch davon abhängt wie viel Erfolg seine bekanntesten Mitglieder vorweisen können. Wer keine Spitzenreiter ausbilden kann, muss sich natürlich mit Tourismus begnügen oder mit jungen Reitern, die diesen Sport nur als Hobby betreiben.


Während der Rassenshow im Ausbildungszentrum der Messe EuroHorse kann man dieses Jahr das norwegische Fjordpferd entdecken, eines der ältesten nordischen Ponys, und vermutlich das älteste Pferd Schwedens. Denn auch wenn die Rasse ursprünglich aus Norwegen kommt, so findet man das norwegische Fjordpferd bereits auf Runensteinen der Wikingerzeit abgebildet, was mit Sicherheit bedeutet, dass dieses Pferd um diese Zeit das häufigste Pferd Schwedens war.


Aber auch wer sich nicht ernsthaft für den Reitsport interessiert, keine Vorführungen betrachten will und den Ausbildungen im Pferdesport kalt lassen, kann auf der Messe EuroHorse in Göteborg seine Entdeckungen machen, denn hier findet man auch wahre Museumsstücke älterer Pferdewagen mit denen man vor über hundert Jahren einen Ausflug machen konnte oder zu einer Stadtbesichtigung aufbrach. Hier kann man diese Kutschen, die man sonst nur noch in Filmen sehen kann, auch aus nächster Nähe betrachten.


Von allgemeinem Interesse sind natürlich auch Westerclubs wie High Chaperal, wo man seinen Urlaub in Wildwest-Manier planen kann, Angebote von Reiseveranstaltern von Irland, das man auf dem Rücken eines Pferdes am besten entdecken kann oder natürlich alle Gadgets, die sich um Pferde drehen, denn Spielzeug trifft jedes Kinderherz und eine Pferdelampe und ähnliche Gegenstände können jedem Heim einen besonderen Touch geben.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Mittwoch, 22. Februar 2012

Ein Tag vor der Göteborg Horse Show

Zwischen dem 23. und dem 26. Februar findet im Scandinavium erneut die Göteborg Horse Show statt, eines der bedeutendsten Ereignisse Skandinaviens für den Pferdesport. Bevor jedoch am Donnerstag die ersten Ausscheidungen stattfinden können, ist nicht nur die Arena vorzubereiten, sondern es müssen auch hunderte von anderen Vorbereitungen getroffen werden von denen die Zuschauer sehr wenig mitbekommen.


Vieles spielt sich tief unter dem Scandinavium ab, dort, wo sich auch alle Pferde befinden, die an einer der Ausscheidungen teilnehmen werden. Zahlreiche Hilfskräfte sind an den Tagen bevor die Horse Show beginnt damit beschäftigt die Boxen vorzubereiten, sie ständig rein zu halten und auch jene Pferde zu beruhigen, die sich in der neuen Umgebung nicht so recht wohl fühlen oder von Grund auf sehr nervös sind.


Wer je die versteckte Welt des Pferdesports besucht hat, kann feststellen, dass man hinter den Kulissen nicht eine Ansammlung von Pferden findet, sondern einen fast schon gemütlichen Wohnraum, den sich Pferde, Reiter und Helfer viele Stunden teilen, denn nur ein Pferd, das sich auch wohl fühlt und viel menschlichen Kontakt hat, wird eine gute Leistung bringen. Stress wirkt auf Pferde genauso wie auf Menschen. Schon deshalb muss diese Abteilung vom Publikum getrennt werden, denn Pferde mögen nicht ständig neue Gesichter sehen.


An vielen Boxen sieht man Fotos von früheren Ausscheidungen, an manchen Pokale und an den meisten einen Glücksbringer in Form eines Plüschtiers, das Pferd und Reiter durch ganz Europa, von Ausscheidung zu Ausscheidung, begleitet. Wenn man etwas länger in den Ställen unter dem Scandinavium verweilt, so sieht man auch welch enge Beziehungen sich zwischen Pferd und Reiter aufgebaut haben, die nötig sind, damit sich beide jederzeit aufeinander verlassen können.


An den Boxen findet man, einen Tag vor den Ausscheidungen, auch die beiden Spitzensportler Rolf-Göran Bengtsson, der als gegenwärtig weltbester Reiter im Sommer auf eine Medaille bei den Olympischen Spielen hofft und Angelica Augustsson, die voriges Jahr wie aus dem Nichts auftauchte und Siegerin des Weltcupturniers 2011 in Göteborg wurde. Aber jedes Jahr tauchen natürlich auch einige neue Gesichter auf, die in Göteborg erstmals ihre Leistungen unter Beweis stellen wollen.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Donnerstag, 9. Februar 2012

Das Begräbnis im Folkteater in Göteborg

Am 9. Februar 2012 lädt das Folkteater in Göteborg zur Skandinavienpremiere des Stückes „Begravelsen“ (Das Begräbnis) ein, das eine Fortsetzung des Erfolgsstückes „Festen“ (Das Fest) ist, das vor zehn Jahren auf der gleichen Bühne gespielt wurde. Nur drei Monate lang hat man die Chance die zeitnahe und kritische Vorstellung des Stückes von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov im Folkteater zu verfolgen, bevor es dann auf Skandinavien-Tournee geht.

Vibeke Bjelke, Regisseurin

Um den Zugang zu „Begravelsen“ zu finden, ist es nicht nötig das vorhergehende Stück gesehen zu haben, denn im Laufe der Handlung, das die beiden dänischen Manuskriptschreiber mit einer steigenden Spannung versehen haben, gewinnt man einen immer tieferen Einblick in die dunkle Geschichte der Familie, die sich nun nach langer Zeit wieder geschlossen trifft, auch wenn der Anlass eine Beerdigung ist.

La Souffleuse Marie-Louise St. Clair Renard
ein Tag vor der Premiere

Die dänische Regisseurin Vibeke Bjelke behandelt in „Begravelsen“ sehr einfühlsam das Thema Inzest, das gleichzeitig zur Pädophilie neigt, da der nun verstorbene Vater den eigenen Sohn bereits in sehr jungen Jahren zu missbrauchen begann und damit das Leben des Sohnes in schwer zugängige Bahnen gelenkt hat und den Sohn weit von der Heimat entfernte.

Iwar Wiklander, Erik Ståhlberg

Der Besucher des Stückes wird im Laufe der Handlung von Vibeke Bjelke in das Seelenleben der einzelnen Familienmitglieder geführt, deren Leben erst in Form einer Fassade erscheint, die dann mehr und mehr zu bröckeln beginnt und damit endet, dass die Geschwister und die Mutter ihre Augen weder von der Vergangenheit noch von der Gegenwart verschließen können. Und dennoch bleibt dem Zuschauer das Ende des Stückes bis zum letzten Moment verborgen.

Sara Wikström, Sanna Hultman, Erik Ståhlberg
Lena Birgitta Nilsson, Göran Gillinger, Emmeli Johansson Stjärnfeldt

Das Theaterstück „Begravelsen“ spielt auf mehreren Ebenen, da auch der tote Vater an einigen Momenten noch eine Rolle bekommt und während der Handlung der oberflächliche Familienzusammenhalt durch permanente Lügen aufgebauscht wird, bei der auch die weiblichen Partner der Söhne eine tragende Rolle bekommen. Auch wenn „Begravelse“ im Folkteater als nordisches Thema behandelt wird, so verliert das Stück auch in anderen Kulturkreisen nichts an seiner Stärke und seiner Aussagekraft.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Samstag, 4. Februar 2012

Die Modekollektion „The Black Whole“ in Göteborg

Ab dem 4. Februar 2012 stellt das Röhsska Museum in Göteborg seine jüngste Erwerbung aus, nämlich die Modekollektion „The Black Whole“ von Helena Hörstedt, einer der aktuellsten Modeschöpferinnen Schwedens der Gegenwart. Die Ausstellung umfasst die gesamt Kollektion Frühjahr/Sommer des Jahres 2008, was neun einzigartigen Modellen in Schwarz entspricht, oder sechs Monaten an intensivster Arbeit, die man kaum in Stunden rechnen kann.


Die neun Modelle von Helena Hörstedt entstanden nicht, wie bei vielen anderen Modeschöpfern, erst auf dem Papier, sondern entwickelten sich Stück für Stück an einer Puppe. Helena tastete sich langsam von einer Grundidee zu einer Gesamtheit vor, was man nahezu nachempfinden kann, wenn man eines der Modelle betrachtet, die alle wie ein äußerst gelungenes Puzzle wirken.


Auch in einem anderen Punkt unterscheidet sich die schwedische Modedesignerin von vielen ihrer Kollegen, denn ihre Modelle sind nicht einer vorübergehender Mode angepasst, sondern sind völlig zeitlos. Und keines ihrer Modelle kann man in einem der exklusiven Modehäuser dieser Welt kaufen, denn jedes Kleid wird auf Bestellung und auf Maß hergestellt. Da die Herstellung jedes dieser Kunstwerke rund 150 Stunden an reiner Arbeitszeit kostet, muss man sich als Kunde zudem gedulden, bevor man in das Kleid schlüpfen kann.


Helena Hörstedt gehört mit ihren knapp 35 Jahren bereits zu den führenden Modeschöpfern Schwedens, wobei ihre überwiegend schwarzen Modelle, nicht nur ein Kleidungsstück darstellen, sondern Kunstwerke, die man erst im Laufe der Zeit in seiner vollständigen Pracht entdecken kann. „The Black Whole“ ist die vierte Kollektion der Modedesignerin, die 2004 ihre Ausbildung an der Beckmans School of Design in Stockholm abschloss.


Während die Mannequins Helena Hörstedts bei der Präsentation auf der Stockholmer Modemesse 2007 ganz in schwarz gekleidet waren, hat sich das Rhösska Designmuseum dafür entschieden die Modepuppen ausschließlich mit den Schöpfungen Helenas zu bekleiden, da man auf diese Weise von keinem Detail abgelenkt wird während man die Modelle betrachtet.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Freitag, 3. Februar 2012

Jan Troell beim Internationalen Filmfestival in Göteborg

Das Göteborg International Film Festival bietet während seiner Workshops und Vorträge auch die Möglichkeit im Rahmen von „Work-in-Progress“ einen Eindruck von kommenden Filmen zu bekommen und dabei mit den Regisseuren, Schauspielern und Produzenten zu diskutieren. Eines dieser Treffen im Jahre 2012 hatte den Film „Dom över död man“ von Jan Troell zum Thema, einen Film, der bisher noch nicht endgültig vertont und geschnitten ist.


Dom över död man“ ist die Verfilmung des vielleicht bedeutendsten Lebensabschnitts von Torgny Segerstedt, eines Journalisten, der nahezu auf verlorenem Posten auf die Gefahren des deutschen Naziregimes aufmerksam machte und dabei mit unzähligen Problemen eines deutschfreundlichen Landes zu kämpfen hatte. Jan Troell will diesen Kampf eines Einzelnen als Kinofilm auch einem jungen Publikum näher bringen, da die Gefahr des Rechtsextremismus auch heute wieder wächst.

Jan Troell

Bevor die Diskussion über Jan Troells Film „Dom över död man“ jedoch begann, wurde den etwa 200 Teilnehmern der Diskussionsrunde ein zwölf Minuten langer Zusammenschnitt des neuen Film gezeigt, damit jeder einen Eindruck vom Film über Torgny Segerstedt bekommen konnte, wobei bereits bei diesem kurzen Auszug die Arbeitsweise Jan Troells deutlich hervortrat, denn der Film geht nicht nur über einen Mann, der sich gegen die Bevormundung von König und Regierung wehrt, sondern auch um die privaten Probleme, die entstehen, wenn man gegen den offiziellen Strom schwimmt.

Jesper Christensen

Jan Troell hat auch mit über 80 Jahren seine kritische Schärfe nicht verloren, die ihn immer wieder dazu verleitet ein ungewöhnliches Bild von Schweden zu zeigen, denn für Troell hat Schweden auch viele dunkle Seiten, was er bereits 1971 bei seinem Film „Die Auswanderer“ sehr deutlich zeigte. Ungewöhnlich für seinen neuen Film „Dom över död man“ ist jedoch, dass er Jesper Christensen für die Rolle Torgny Segerstedt wählte, einen Dänen, der weder Schwedisch spricht, noch aber viel von der Problematik eines Torgny Segerstedts und der damaligen Rechtsbewegung Schwedens weiß. Bei den kurzen Szenen, die im Göteborger Lagerhaus gezeigt werden, wird jedoch sofort deutlich, dass Jan Troell keine bessere Wahl treffen konnte.

Francy Suntinger, Produzentin von "Dom över dös man"

Vielleicht ist die Stärke der Filme von Jan Troell auch in seiner persönlichen Geschichte zu suchen, denn er drehte seine ersten Kurzfilme in den 50er Jahren für seinen persönlichen Unterricht, bevor er sich dann in den 60er Jahren ganz der Kinoindustrie zuwandte, erst als Kameramann und 1966 mit „Här har du ditt liv“ dann als Regisseur. Bereits dieser erste Langfilm Troells ist typisch für seine gesamte Filmwahl, denn der Film ging um Olof, den Reformator der schwedischen Kirche.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Dienstag, 6. Dezember 2011

Finnland feiert in Göteborg seine Selbständigkeit

Das Röhsska Designmuseum in Göteborg betrachtet es als seine Aufgabe auch auf die Minoritäten Schwedens aufmerksam zu machen. Dies ist nicht nur mit entsprechenden Ausstellungen verbunden, sondern auch damit, dass das Röhsska Museum die Nationaltage von Minoritäten feiert und damit einen Beitrag zur Völkerverständigung leistet. Mit über 20.000 finnischsprachigen Bürgern Göteborgs ist es daher selbstverständlich für Ted Hesselbom, den Leiter des Museums, auch den finnischen Nationaltag zu feiern.

Heili van der Valk, Ted Hesselbom

Nach dem persischen Nouruz, dem Nationaltag der Roma und dem finnischen Nationaltag kommt am 6. Februar 2012 auch der samische Nationaltag ins Röhsska. Der finnische Nationaltag geht auf die Unabhängigkeit Finnlands im Jahre 1917 zurück, als sich das Land von Russland unabhängig erklärte. Seither findet man in Finnland an diesem Abend in jedem Fenster des Landes zwei brennende Kerzen. Der Unabhängigkeitstag kann als der bedeutendste Feiertag Finnlands betrachtet werden.


Natürlich konnte das Röhsska Designmuseum an diesem Tag nicht den finnischen Präsidenten begrüßen und erwartete auch nur eine begrenzte Anzahl an finnischsprachigen Besuchern im Museum, da es in Göteborg an diesem Abend zahlreiche Feiern gab, die an die Unabhängigkeit Finnlands erinnerten und zu denen von allen ursprungs-finnischen Organisation eingeladen wurde. Aber die Veranstaltung war stark besucht und konnte den nichtfinnischstämmigen Besuchern einen intimeren Eindruck in die finnisch-schwedische Kultur bieten.


Eine starke Präsenz hatten die Kriegsveteranen, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach Schweden kamen und dabei zwei Heimaten verloren, denn die ehemaligen Soldaten Finnlands waren nicht immer willkommene Gäste in Schweden und in Finnland waren sie wegen ihrer oft schwedischen Herkunft ebenfalls nicht gern gesehen. Beim Feiern des finnischen Nationaltags spürt man auch im Rhösska das Problem zwischen Finnland-Schweden in Göteborg und der einheimischen Bevölkerung, denn die Sprache des Abends war überwiegend Finnisch und der „Normalgöteborger“ bis auf wenige Ausnahmen abwesend.

Markus Schwarz, Bassbariton der Göteborger Oper

Der finnische Nationaltag wurde im Röhsska von Heili van der Valk, der finnischen Honorarkonsulin in Göteborg und Ted Hesselbom eroffnet, wobei die finnischen Feierlichkeiten in Helsinki gleichzeitig auf mehreren Bildschirmen zu verfolgen waren und Ted Hesselbom über die kommende Zusammenarbeit mit Finnland berichtete. Für die Musikunterhaltung sorgte Markus Schwarz, Bassbariton an der Göteborger Oper mit Ausbildung an der Sibelius-Akademie in Helsinki, der bei seinen finnischen Lieder, unter anderem Sibelius, von zahlreichen Besuchern mit leiser Stimme begleitet wurde.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Samstag, 3. Dezember 2011

Erlebnis „Så gott som klart“ in Göteborg

Så gott som klart“ gehört, gemeinsam mit den den anderen Lebensmittelpaketen, die seit einiger Zeit in Schweden einen gewissen Erfolg haben, zum Weihnachtsgeschenk des Jahres. Das Ziel dabei ist, einmal die Woche für drei Tage alles für ein gutes Essen ins Haus geliefert zu bekommen, Rezept inklusive, und bei der Zubereitung der Gerichte nur so wenig Zeit wie möglich aufzuwenden, in der Regel maximal 15 Minuten.

Hälleflundra (Heilbutt) bei KitchenWiz

Im Rahmen einer Spot and Tell Veranstaltung hatte ich die Möglichkeit nicht nur das Angebot „Så gott som klart“ eine Woche lang testen zu können, sondern auch bei der Zubereitung einiger Gerichte bei KitchenWiz in Göteborg zusehen zu können und vieles über die Auswahl der Produkte und deren Vorbereitung erfahren zu können. Das Prinzip ist einfach, denn in jedem Paket findet man die notwendigen Rohwaren mit den entsprechenden Rezepten. Gleichzeitig sind alle Gerichte mit einem Farbpunkt markiert, damit man auch darüber informiert wird welche Zutaten zu welchem Tag gehören.

Essen für drei Tage

Bei der Auswahl der Waren zeigt sich das Göteborger Unternehmen KitchenWiz auf höchstem Niveau, denn weder Fisch noch Fleisch dieser Qualität findet man im Supermarkt. Die Auswahl ist vielseitig und der Fisch könnte direkt vom Fischkutter kommen. Fleisch dieser Qualität findet man ebenfalls nur bei einigen wenigen ausgewählten Händlern in Göteborg, was sich allerdings nicht nur auf die Qualität des Essens, sondern auch auf den Preis ausschlägt, denn jedes Essen kostet gute 70 Kronen pro Person.

Biologisches Schweinefilet, Kartoffelpürree, Rotkohl, Salbeisosse

Wer dreimal die Woche zu Hause wie im Restaurant essen will, allerdings weitaus billiger, und wenig Zeit in der Küche verbringen will, wird mit diesen Lebensmittelpaketen in Göteborg vollauf zufrieden sein, denn Qualität wird bei KichenWiz groß geschrieben. Die Gerichte sind gut ausgedacht, reichhaltig und wiederholen sich extrem selten. Wer bisher auf Fertiggerichte in der Mikrowelle setzte, macht sicher einen guten Tausch wenn er auf die Lebensmittelpakete (Matkasse) „Så gott som klart“ aus Göteborg setzt. Aber es gibt auch einige Nachteile.

Sherrymarinerad Fläskytterfilé mit Kartoffelpürree und Rotkohl

Wer gewohnt ist schnell und effektiv in der Küche zu arbeiten, gewinnt mit den Paketen von Kitchenwiz relativ wenig Zeit und wird auch seinen individuellen Geschmack vermissen, denn Restaurantessen muss allen schmecken und kann sich nicht dem einzelnen Gaumen anpassen. In dieser Beziehung könnten Lebensmittelpakete sich etwas weiterentwickeln, zumal man auch als „Zitronenhasser“ riskiert eine Soße auf Zitronenbasis zu erhalten.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Montag, 28. November 2011

Reiseunternehmer DerTour besucht Göteborg

Jedes Jahr organisiert der drittgrößte Reiseanbieter Deutschlands, DerTour, eine Reiseakademie, die in eines der zahlreichen Länder dieser Erde führt und dazu dienen soll neue touristische Ziele zu erschließen und den Anbietern der Reisen dabei hilft ein Land besser kennenzulernen. Ende November 2011 war das Ziel der Reise Schweden, genauer genommen Göteborg und Kiruna, zwei Extreme des nordischen Landes.

Ankunft in der Börse am Gustav Adolf Torg

Rund 600 Reiseanbieter und Journalisten, aufgeteilt in zwei Gruppen, begannen ihr Abenteuer in Göteborg, wo sie morgens, unmittelbar nach dem Frühstück, erst einmal in Form einer kleinen Theatervorstellung begrüßt wurden. Am 24. November spielte eine Schauspielerin eine Prostituierte, die Ende des 19. Jahrhunderts von der großen Auswandererwelle profitierte und den einfachen Leuten, die um diese Zeit in Göteborg auf ihre Schiffe warteten, das Geld aus der Tasche zog.

Eine Prostituierte Göteborgs Ende des 19. Jahrhunderts

Die Gruppe am 28. November bekam Gustav II. Adolf geboten, den Gründer der Stadt Göteborg, der weniger gut auf Deutschland zu sprechen war, da er dort beim Kampf mehrmals verletzt und schließlich getötet wurde. Als er dann jedoch entdeckte, dass die Anwesenden noch lebten und daher nichts mit seinem Tod zu tun hatten, wurde er etwas freundlicher und hieß die Besucher der Gruppe DerTour in seiner Stadt willkommen.

Anschließend wurde die Gesamtgruppe in kleine Gruppen zu je 12 Personen aufgeteilt, die dann in Begleitung zweier Führer, wobei jeweils einer deutschsprachig war, zu einer Entdeckungsreise durch die Stadt geschickt. Den Besuchern von DerTour wurde dabei die Welt der Schären und die bedeutendsten öffentlichen Einrichtungen der Stadt gezeigt, aber auch die heimlichen Einkaufstellen in kleineren Straßen. In regelmäßigen Zwischenräumen wurden Ihnen dann auch Spezialitäten Göteborgs geboten, damit sie auch die typischen Fleischröllchen (Köttbullar), Zimtschnecken und Göteborger Schokolade probieren konnten.

Die Eisbar in Liseberg

Zum Tagesabschluss wurden den Teilnehmern der DerTour Academy dann noch ein kleiner Blick auf den Weihnachtsmarkt Liseberg mit seiner weltbekannten Eisshow und der Welt der Weihnachtszwerge geboten, bevor sie dann am Abend, bei einem angenehmen Unterhaltungsprogramm, noch typisch westschwedische Küche geboten bekamen, der es zu verdanken ist, dass Göteborg im kommenden Jahr den Titel der "schwedischen Hauptstadt des guten Essens“ tragen wird.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Freitag, 18. November 2011

Der Weihnachtsmarkt in Liseberg

Heute um 16 Uhr öffnet der Weihnachtsmarkt im Göteborger Vergnügungspark Liseberg zum zwölften Mal in Folge. Erneut finden die rund 500.000 Besucher sechs Wochen lang 900 Weihnachtsbäume mit 6,5 Kilometer langen Girlanden und nahezu fünf Millionen Lichtern in einer Umgebung, die im Sommer all das das bietet, was auch die anderen Vergnügungsparks dieser Welt anbieten. Nur um die Weihnachtszeit rücken die aufwendigen Attraktionen der Anlage in den Hintergrund.


Auch wenn dieses Jahr der neue Direktor Lisebergs weniger von Kunstschnee und Kunsteis begeistert ist als die bisherige Leitung und damit Lisebergs Weihnachtsmarkt etwas mehr nach jenem im Kopenhagener Tivoli steuert, findet man nach wie vor die Eisbar der Eiskünstler aus Jukkasjärvi und jedes Wochenende wird ein Kerneisblock aus Nordschweden in eine Skulptur verwandelt, die dann hoffentlich, trotz der Plusgrade, den Weihnachtsmarkt überleben soll.


Zu den Besonderheiten des Weihnachtsmarkts gehört auch die regelmäßige Eisshow, die, wie immer, weihnachtliche Geschichten erzählt, die dieses Jahr bis zum Nordpol reichen. Die Eistänzer jeden Alters werden bei ihrer Vorstellung, wie voriges Jahr, von den überdimensionalen Kaninchen Lisebergs begleitet. Zwischen den einzelnen Vorstellungen kann sich jeder Besucher der Anlage Schlittschuhe mieten und den Eiskunstläufern zeigen, dass man auch selbst eine Pirouette schaffen kann.


Während man an den rund 80 Ständen, die man dieses Jahr in Liseberg findet noch seinen Weihnachtsschmuck und einige besondere Geschenke erwerben kann, so lädt die Umgebung um das Gehege der Rentiere in die Welt Lapplands ein. Außer Silberschmuck aus dem hohen Norden, findet man hier vor allem typisches Essen aus Lappland, insbesondere Renwurst und Renfleisch, das man sonst nur sehr schwer in Göteborg erhalten kann.


Dort, wo man im Sommer Tanzen lernen kann, findet man zum Weihnachtsmarkt den Weihnachtsmann, der die Wunschzettel der Kinder in Empfang nimmt und den jüngsten Besuchern auch gerne alles über den Weihnachtsmann erzählt. Die Besonderheit dieses Jahres sind jedoch die weißen Liseberg-Kaninchen, die mit dem Weihnachtsmann nach Göteborg kamen und den Weihnachtsmarkt bevölkern. Diese Kaninchen haben auch einen eigenen Schlitten mitgebracht mit dem sie durch die Anlage fahren und immer wieder bei Kindern anhalten um ihnen ein kleines Geschenk zu überreichen.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Freitag, 11. November 2011

Der Hasselbladpreisträger Walid Raad

Vom 12. November 2011 bis zum 15. Januar 2012 findet man im Ausstellungsraum des Hasselblad Centers in Göteborg eine Ausstellung mit einigen der wichtigsten Werken des diesjährigen Preisträgers des Hasselbladpreises 2011, der dieses Jahr an den libanesischen Künstler Walid Raad vergeben wurde. Walid Raad, der heute in Beirut und in New York wohnt, gilt als der bedeutendste Gegenwartskünstler des Nahen Ostens.

I might die before I get a rifle (Hannah Mrad)

Walid Raad, dessen Werke aus Fotografien, Videos und textlichen Anmerkungen bestehen, gleichen mehr einer Performance als einer Fotoausstellung. Der Inhalt hingegen ist Geschichte und Zeitgeschichte aus einer Welt, die im letzten Jahrhundert vom Krieg geprägt war und nun eine Art Auferstehung erlebt, die die vergangenen Erlebnisse ausradieren soll. Walid Raad bringt den Besuchern des Hasselblad Centers diese selbst erlebte Geschichte ab 1987 näher, ergänzt von einem „Notizbuch“ von Dr. Fadl Fakhouri aus den Jahren 1958/59.

Let's be honest, the weather helped (Walid Raad)

Die Ausstellung Walid Raad besteht aus neun verschiedenen Teilen, wobei ein Teil davon Projekte des Künstlers für die Atlas Group sind, die insbesondere den libanesischen Krieg zwischen 1975 und 1990 dokumentieren. Die Mehrheit der Fotos scheinen auf den ersten Blick friedlich, oder die Ruhe vor und nach dem Sturm zu sein, denn Walid Raad versuchte das Leben zwischen den Bomben einzufangen, die einzige Zeit, in der er sich mit der Kamera frei bewegen konnte.

We decided to let them say, "we are convinced," twice (Walid Raad)

Während Walid Raad sich bei der Serie „We decided to let them say, 'we are convinced,' twice“ sich frei zwischen israelischen Panzern bewegt, die auf den Vormarsch oder den Rückzug warten, fotografiert der Künstler bei „Let's be honest, the weather helped“ die Einschüsse in Häusern, Bäumen und Fahrzeugen. Allerdings hat er dabei jeden Einschuss mit einem bunten runden Aufkleber versehen und, wie er selbst sagt, die Farbe gewählt, mit der die Munition markiert ist, damit man sie dem herstellenden Land zuschreiben kann.

Missing Lebanese wars (Dr. Fadl Fakhouri)

Im Hasselblad Center findet man auch die Serie „Sweet Talk“, die Walid Raad im Jahre 1987 begann und weiterhin in AHassrbeit ist, eine Geschichte um Beirut, seine Bauten und seine Bewohner. Da Walid Raad teilweise die gleichen Orte im Abstand von mehreren Jahren fotografierte, kann man an der ausgestellten Serie die Entwicklung der Stadt entdecken, wie vom Krieg zerstörte Gebäude in neuem Glanz entstehen und wie eine zerstörte Stadt sich zu einer Metropole entwickelt.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Donnerstag, 10. November 2011

Die Messe Wissen und Zukunft in Göteborg

Vom 10. bis zum 12. November findet in der Svenska Mässan in Göteborg zum 12. Mal die Inspirationsmesse Kunskap och Framtid (Wissen und Zukunft) statt, die sich insbesondere an all jene richtet, die im kommenden Sommer die Oberstufe abschließen und sich bereits heute Gedanken über ihre Zukunft machen, da sie sich bald entscheiden müssen entweder ins Berufsleben einzusteigen, sich beruflich zu spezialisieren oder eine Hochschule oder Universität zu besuchen.


Allein in Westschweden werden im kommenden Sommer rund 20.000 Schüler die verschiedenen Gymnasien verlassen, wobei viele bisher weder wissen was sie nach der Schulzeit beginnen werden, noch wo sie welche Ausbildung beginnen werden. Andere haben zwar konkrete Wünsche, wissen aber nicht welche Hochschule oder Universität für sie in Frage kommt.


Auf der Messe Kunskap & Framtid finden alle, die die nächste Etappe in ihrem Leben angehen wollen eine Lösung, oder zumindest eine konkrete Idee über ihre Möglichkeiten und die Angebote im Bildungssektor. Rund 100 nationale und internationale Hochschulen, Ausbildungsstätten und Universitäten sind während der Messezeit mit ihren Katalogen und persönlichen Auskünften bereit bei der Zukunftswahl zu helfen.


Natürlich sind bei der Messe auch die bedeutendsten Ausbildungsstätten der Region Västra Götaland vertreten, die bereits ein sehr breites Spektrum an Ausbildungen anbieten können. Aber ebenso zahlreich sind die internationalen Ausbildungsstätten aus den verschiedensten europäischen Ländern, die nicht nur Sprachstudien anbieten, sondern auch hochqualifizierte, universitäre Ausbildungen aus Wirtschaft, Medizin, dem Hotelgewerbe oder der Computerwissenschaft.


Die Messe Kunskap och Framtid in Göteborg ist aber auch eine Messe, die Unentschlossenen bei ihrer Entscheidung helfen kann oder ihnen Studienwege zeigt an die sie bisher nie gedacht haben, da auf der Messe auch die Berufe der Seefahrt, Berufe aus dem Theater- und Filmbereich oder der alternativen Medizin vorgestellt werden. Hierbei handelt es sich oft um Mangelberufe an die man ohne die Messe gar nicht erst denken würde.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin