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Freitag, 12. August 2011

Die Vogelwelt von Välen in Göteborg

Auch wenn es im Göteborger Raum mehrere Vogelschutzzonen und Naturschutzgebiete gibt, so gehört die Feuchtzone in Välen dennoch zu einer der wenigen Stellen, wo jeder Vogelfreund ohne große Probleme eine Vielzahl an Vögeln entdecken und beobachten kann. Da das Gebiet relativ groß ist, ist es jedoch sinnvoll ein Fernglas mitzunehmen, da man sonst so manche Vogelart nicht von der anderen unterscheiden kann.


Bisher wurden in Välen nahezu 150 verschiedene Vogelarten beobachtet, obwohl die privaten Vogelfreunde sicher die eine oder andere Art noch übersehen haben, zumal die vorhanden Arten im Laufe des Jahres auch wechseln und manche der Vögel nur den Sommer hier verbringen, hier eine Pause einleden oder hier nisten. Wer daher auch seltenere Arten in Välen beobachten will, muss im Laufe des Jahres immer wieder den Aussichtsturm besuchen, der Platz für bis zu 30 Personen gleichzeitig bietet.


Zu den 150 Arten an Vögeln, die man im Göteborger Naturschutzgebiet Välen findet, zählen natürlich auch viele der Vogelarten, die überall im Göteborger Raum vorkommen, so Tauben, Singvögel und die verschiedenen Möwenarten des Nordens, die sich auch in einem Feuchtgebiet wohl fühlen. Und das gleiche gilt für Falken, die in einem Gebiet mit einem so großen Vogelreichtum auch immer eine einfache Beute finden können.


Etwa 40 bis 50 Vogelarten, die typisch für eine Feuchtzone sind, kann man in Välen das ganze Jahr über antreffen, da sich Kanadagänse, Graugänse, Eiderenten, Möwen, Fasane, Tauben und zahlreiche andere Vogelarten das ganze Jahr hier aufhalten können, da der Fluss „Stora Å“ des Wasser nur selten vollständig zufrieren lässt und der Naturschutzverband Västra Frölunda zudem Futterstellen einrichtet.


Kiebitzen, Rotschenkeln und anderen Zugvogelarten wird es allerdings im Winter selbst in Välen zu kalt, so dass man diese Vogelarten frühestens im April auf den vom Highland Cattle abgefressenen Wiesen und am Rande des Askimfjordes finden kann. Um wirklich vom Artenreichtum der Vogelwelt in Välen profitieren zu können, so sollte man nicht nur mehrmals im Jahr einige Stunden auf dem Beobachtungsturm oder am Rande des Gebietes verbringen, sondern sich auch ein Bestimmungsbuch mit Erklärungen zu den einzelnen Vogelarten beschaffen.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Montag, 1. August 2011

Das Feuchtgebiet Välen in Göteborg

Auch wenn viele Göteborger die Badestrände Näset, Askim und Smithska Udden kennen, so ist vielen unter ihnen das Feuchtgebiet Välen, das in nächster Nähe der genannten Badestrände liegt, kaum bekannt. Välen besteht im Grunde aus mehreren historisch Teilen, unter denen sich auch das Feuchtgebiet befindet, das für Liebhaber der Vogelwelt ein beliebtes Ausflugsgebiet ist.


Das Feuchtgebiet Välen entstand beim Rückgang der Eisschicht vor etwa 12.000 Jahren, in dem sich die ersten Menschen bereits vor 8000 Jahren ansiedelten und die „Stora Ån“ sich noch als breiter Fluss in der Bucht ins Meer ergoss. Da das Wasser in der sogenannten Askimsbucht eine Mischung sich von Süßwasser langsam in Salzwasser verwandelt, zieht dieser Küstenstreifen zahlreich Vögel an und bieten auch seltenen Gewächsen eine Heimat.


Die nicht zugängliche Välen-Bucht bietet mit ihrer Durchschnittstiefe von nur wenigen Dezimetern Tier- und Pflanzenarten ein einzigartiges Biotop mitten in Göteborg. Das Aalgras (Seegras, Zostera marina), das in großen Teilen der Bucht wächst, bietet vielen Plattfischen eine Heimat, wobei sich hier auch der Dreistachelige Stichling, die Meerforelle und der Aal wohl fühlen, die ihrerseits Vogelarten wie Eisvögel, Graureiher und Kormorane anziehen.


Im etwas zurückgezogenen Schutzgebiet der Feuchtzone Välen findet man Highland Cattle, das auf den Wiesen weidet und damit den einjährigen Gewächsen das Überleben garantiert und verhindert, dass das Gebiet zuwächst und damit Vögeln, Insekten und Kröten die Heimat nimmt. Wenn man das Feuchtgebiet Välen im Laufe der Jahreszeiten verfolgt, so kann man hier die Veränderung des Lebens in einem Feuchtgebiet im kleinsten Detail verfolgen.


Der Naturschutzverein in Västra Frölunda richtete am Rande des Feuchtgebiets Välen sowohl eine Beobachtungsstelle ein, als auch ein kleines Labor, das interessierte Gruppen und Schulen für die Untersuchung des Biotops anwenden können. Wer sich dann mehr für Sälen interessiert, findet in nächster Nähe noch den „Tidstigen“ in dem man die Entwicklung der Umgebung erfährt oder man kann dem Naturpfad folgen, der auch zu zwei historischen Stellen Göteborgs führt.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Dienstag, 27. Juli 2010

Das Naturschutzgebiet Vargö in Göteborg

Vargö ist eine der kleineren Inseln der Schärengruppe vor Göteborg und, außer einem kleinen bebauten Teil, unter Naturschutz gestellt. Wer jedoch die ursprünglich vorgesehenen Wanderwege sucht, die Kennzeichnung von kulturhistorischen Stellen oder einige Erklärungen über die Vogel- und Pflanzenwelt, wird enttäuscht, denn das außer einer kurzen Erklärung am Fährhafen findet man auf Vargö keine Erklärungen mehr.


Und der einzige deutlich sichtbare und unterhaltene Wanderweg auf Vargö führt von der Fähre direkt zur Badebucht Bälvik. Bereits die Suche nach dem von Europa finanzierten Weidegebiet für Schafe mit einem besonderen Unterhaltungsplan ist ohne geübte Augen eine Unmöglichkeit. Es wird daher sehr schnell deutlich, dass Baden jedem Naturschutz auf der Insel vorgeht.


Wer sich jedoch die Mühe macht ohne Hinweistafeln und Wegweiser die Klippen zu besteigen und durch die Insel zu streifen wird für seine Mühe belohnt, denn der Blick über das Meer auf Vinga, die drei Felsarten oder die Feuchtgebiete mit den weidenden Schafen belohnen diese Mühe und lassen den Wanderer nicht nur die Natur als Ganzes entdecken, sondern auch das Leben der Insekten, die Vargö bewohnen.


Da die kleine Insel Vargö in den südlichen Schären fünfzehn verschiedene Vogel- und Pflanzenarten beherbergt, die in der Roten Liste aufgenommen wurden, also zu den besonders schützenswerten Arten gehören, ist es selbstverständlich, dass jeder Wanderer die gesamte Natur auf Vargö intakt lässt und diese wilde Schönheit nur betrachtet. Um jedoch selbst die Vögel zu entdecken, muss er etwas Geduld mitbringen und die erste Fähre nach Vargö nehmen.


Da man auf Vargö weder im Zelt übernachten darf, noch eine offizielle Übernachtungsmöglichkeit besteht, muss man sich an den Fahrplan der Fähren halten oder die Insel mit einem eigenen Boot anfahren. Die Buchten, an denen man auch einige der seltenen Pflanzen Vargös findet, werden im Sommer von zahlreichen Badegästen benutzt, da die Strände hier nicht überlaufen sind und die Klippen ideal fürs Sonnenbaden sind.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Montag, 11. Januar 2010

Zwischen Fiskebäck und Önnered, wandern in Göteborg

Sowohl Sommer wie Winter kann man eine angenehme Wanderung entlang der Küste zwischen Fiskebäck und Önnered machen, auf einem kleinen Wanderweg, der erst möglich wurde, nachdem der ganze Bauschutt und Müll Göteborgs ein Moorgebiet füllte und über dem Abfall und Gerümpel die Grünanlage Sjöbacka anlegt wurde. Neu-Göteborger sehen hier nur noch ein Ausflugsgebiet, Alt-Göteborger sagen immer noch, dass sie zur Müllhalde (Tippan) fahren.


Die Wanderung beginnt auf der früheren Halde, die heute Dansholmen heißt und mit Bus oder Auto erreicht werden kann. Im Sommer findet man hier Badestellen und kann sich auf Klippen oder Wiese sonnen. Im Winter findet man vor allem Wanderer mit ihren Hunden oder entdeckt ein fast verlassenes Gebiet, auf dem nur wenige Bäume und Sträucher gepflanzt wurden.


Wenn man auf Dansholmen der Küste entlang wandert, so sieht man neun Monate des Jahres hier Boote ein- und auslaufen, da an einem Ende der Anlage der Freizeitboothafen von Önnered liegt. Nur wenige Schwimmzüge entfernt vom Ufer liegen die beiden Inseln Stora Rösö und Lilla Rösö mit seinen kleinen roten Gebäuden, die den Fischern als Lager dienen und wo man im Winter einzelne Jäger die karste Fläche durchstreifen sieht.


An der Küste vor Lilla Rösö geht man entlang des Freizeitboothafens mit den zahlreichen Bootsstegen. Im Winter schwimmen hier so manche Wasservögel, wobei die Boote jedoch alle an Land liegen und von ihren Eigner für die nächste Saison vorbereitet werden. Von hier aus führt ein kleiner Weg zum Hyndekulleberget in Önnered über den man zum Hafen von Önnered gelangt und einen Blick auf die Insel Hyndekullarna bekommt.


Während rechts des Hyndekulleberget die Seebuden der Freizeitkapitäne liegen, seht man links die bewachsenen Klippen, die im Winter den Vögeln nicht nur als Unterkunft dienen, sondern wo auch zahlreiche Vogelbeersträucher, Wacholderbüsche, wilde Äpfel und andere nahrungsreiche Büsche wachsen, die für die winterliche Nahrung der Vögel sorgen.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Samstag, 9. Januar 2010

Seen und Teiche im Ruddalen in Göteborg

Das Ruddalen in Göteborg ist Ausflugsgebiet mit Sportanlagen für Sommer und Winter. Nachweislich war dieses Gebiet bereits 500 nach Christus bewohnt und gehört damit zu den ältesten Ansiedlungen des heutigen Göteborg. Während Steinsetzung, erste Burgen und der Naturweg im Ruddalen noch allen bekannt sind, so spricht man jedoch sehr wenig über die Seen und Teiche, die sich in diesem innerstädtischen Wald befinden.


Zahlreiche Bäche durchziehen das Ruddalen und versorgen damit die Tier- und Pflanzenwelt mit Wasser, garantieren jedoch auch, dass die Seen und Teiche des Gebietes ständig mit Frischwasser versorgt werden und damit zahlreiches Leben im und auf dem Wasser fördern.


An den beiden bedeutendsten Seen des Ruddalen, dem Slottsbergets Mosse und dem Svarta Mosse kann man das ganze Jahr über die zahlreiche Vogelarten des Gebietes beobachten, wobei vor allem am Svarta Mosse auch viele Vögel ihr Nistgebiet haben und im Wasser hin und wieder ein Salamander entdeckt wird.


Während man im Sommer ein reges Leben, sowohl an Mensch als auch an Tier, an sämtlichen Seen und Teichen des Ruddalen beobachten kann, sind die vereisten Wasserräume im Winter eher verlassen. Um Rehe oder Vögel zu entdecken muss man sich ruhig verhalten und manchmal die Spuren im Schnee deuten können.


Die äußerliche Ruhe heißt jedoch nicht, dass die Gewässer des Ruddalen im Winter tot sind, denn unter der Oberfläche des Eises bereitet sich bereits das neue Leben vor, das mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühling den Wanderer erneut mit seiner Vielfalt erfreut.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Dienstag, 5. Januar 2010

Vögel überwintern im Slottsskogen in Göteborg

Der große Teich im Slottsskogen (Schlosswald) ist der erste, der sein Aussehen im Winter stark verändert, da er bei wenigen Minusgraden bereits zufriert und damit viele Göteborger zum Schlittschuh laufen einlädt. Die Möwen, die im Sommer hier ihr Revier haben bevorzugen nun die Küstennähe und eines der Symbole des Schlosswaldes in Göteborg, die Flamingos, werden, wegen Sparmaßnahmen, auch im Sommer nicht mehr zurückkehren.


Aber dies heißt natürlich nicht, dass im Winter alle Vögel den Slottsskogen verlassen haben, denn mehrere Entenarten fühlen sich auf dem eisigen, fließenden Wasser auch bei Minusgraden noch wohl und bekommen auch noch von zutraulichen Kanadagänsen Gesellschaft.


Für Enten und Gänse, denen sich vereinzelt auch eine Sturmmöwe oder eine Silbermöwe anschließt, warten an den offenen Wasserstellen auf die Parkbesucher, die mit Brot und anderen Leckerbissen auftauchen. Einige der Vögel stellen sich damit nicht nur dem Fotografen in Pose, sondern nehmen die Brotkrümel auch gerne aus der Hand entgegen.


Die Parkverwaltung des Göteborger Slottsskogen hat jedoch auch mehrere Futterstellen im Park aufgestellt, an dem Wald- und Parkvögel ihr Futter finden können. Hier kann man sich vor allem Blaumeisen, Kohlmeisen und Kleibern bis auf einen Meter nähern und muss sie nicht erst in den Büschen und Bäumen suchen. Die sonst so zutraulichen Amseln haben im Schlosswald mehr Angst vom Menschen als die kleineren Waldvögel.


Wer etwas mehr Geduld mitbringt kann jedoch gut zehn Vogelarten auch gut im Wald des Göteborger Parks beobachten, vor allem wenn er etwas Käse mitbrachte. Wer Kinder hat kann auch nach Vogelspuren suchen und den zugehörigen Vogel erraten oder dem im Winter etwas vereinzelten Ruf der Waldvögel lauschen.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Sonntag, 3. Januar 2010

Winter am Naturpfad im Ruddalen in Göteborg

Im Winter kann man im Göteborger Ruddalen den dortigen Naturpfad auf eine ganz neue Weise entdecken, vorausgesetzt, dass der Weg nicht zu sehr vereist ist. Das Winterkleid im Ruddalem zeigt zum Teil eine winteraktive Natur, zum anderen Pflanzen im Winterschlaf oder der Winterruhe. Aber man kann auch so manches Detail entdecken, an dem man im Sommer achtlos vorbei geht.


Während einer Wanderung durch das Ruddalen kann man die zahlreichen Vögel mehr hören als sehen, denn Finken, Meisen, Rotkehlchen, Amseln oder Wildtauben wagen sich hier nur vereinzelt in die Nähe des Menschen und Futterstellen fehlen am Naturpfad unerklärlicher weise völlig. Aber auch der Gesang der Vögel bei Sonnenschein und ein fliegender Schatten in den Wipfeln der Bäume lässt den Wanderer die Nähe der Vogelwelt spüren.


Wer die Pflanzenwelt im Ruddalen im Sommer gesehen hat, kann jetzt entdecken, wie sich einige der Gewächse im Winter verhalten, denn die Äste sind nicht tot, sondern an Bäumen und Sträuchern findet man bereits die noch geschlossenen Knospen, die nur auf den Frühling warten und Steineichen tragen immer noch die trockenen Blätter des Vorjahres. Aber auch die Widerstandsfähigkeit von Flechten, Moosen und einigen Farnen ist eine Entdeckung wert.


Damit Vögel, Eichhörnchen und andere Waldtiere im Winter überleben können brauchen viele auch fließendes Wasser, was man an den Wanderwegen und dem Naturpfad des Ruddalen an zahlreichen Stellen findet. Oft reicht eine kleine, fast versteckte Öffnung im Eis um der Tierwelt das Überleben zu garantieren. Da die Winter in Göteborg nicht zu kalt werden, friert hier fließendes Wasser nur in den seltensten Fällen.


Wer die gut zwei Kilometer lange Runde des nachts beleuchteten Naturpfades des Ruddalen im Sommer ging wird nun, außer der historischen Steinsetzung auch einen „Friedhof“ besonderer Art finden, nämlich jenen für Kleintiere wie Katzen und Hamster. In einer kleinen Ecke des Ruddalen kann man nun zahlreiche Kreuze mit geschmückten Gräbern entdecken, die von Tierliebhabern das ganze Jahr über gepflegt und besucht werden.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Mittwoch, 22. Juli 2009

Der Vogelpark im Naturschutzgebiet Svankälla in Göteborg

Nur wenige Göteborger und noch weniger Touristen "verirren" sich nach Gerrebacka in Hisingen, obwohl man dort, am Rande Göteborgs einen der bekanntesten natürlichen Vogelparks der Stadt, Svankälla, findet, der sich auf natürlichem Sumpfgebiet befindet und nicht nur Vogelliebhabern eine Freude bereitet.

Bereits im 16. Jahrhundert wurde dort nachweislich auf eingedämmten Feldern Landwirtschaft betrieben, was jedoch mehr Arbeit mit sich brachte als Ertrag. Erst die 1917 dort von John Albert Ahlbäck angelegte Fischzucht brachte einen gewissen Erfolg, zumal Ahlbäck nicht nur Karpfen und Regenbogenlachs züchtete, sondern auch Blutigel für den medizinischen Bedarf.

Als 1974 die Fischzucht eingestellt wurde, war sich die Göteborger Regierung schnell einig an dieser Stelle einen natürlichen Vogelpark anzulegen wo sich sowohl einheimische Vögel als auch Zugvögel während ihres kurzen Aufenthalts wohlfühlen sollten. Zu diesem Zweck wurde im Jahre 1988 auch ein weiterer Teich angelegt.

In den letzten Jahren wurden mehrere Wanderwege durch den natürlichen Park angelegt, die selbst Kinderwagen oder Rollstuhlfahrern keine Probleme machen. Selbstverständlich erlauben es diese Wanderwege nicht in das Gebiet einzudringen, sondern erlauben lediglich die Entdeckung der Pflanzen und Natur von Svankälla. Naturliebhaber können sich auf einer Brücke auf das Wasser hinauswagen oder von einem Beobachtungsturm die Vogelwelt studieren.


Svankälla beherbergt heute Orchideen, Vogelarten, die bereits auf der roten Liste stehen und am Abend kann selbst die nordische Fledermaus beobachtet werden. Wie in jedes Feuchtgebiet findet man auch in Svankälla eine große Anzahl an Insekten und kann Fröschen und Kröten beim Paarungsruf lauschen.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Freitag, 15. Mai 2009

Der Tiergarten im Göteborger Slottsskogen

Der Schlosswald, wie der Slottsskogen auf Deutsch hat im Frühjahr eine besondere Attraktion für Kinder und all jene, die jung geblieben sind. Der Tiergarten im etwas höher gelegenen Teil des Slottsskogen kann all seine Jungtiere in groß angelegten Gehegen und einem Streichelzoo zeigen.


Seehunde (Phoca vitulina) zeigen ihre Schwimmkünste

Der Tiergarten des Slottsskogen hat das ganze Jahr auf und ist völlig kostenlos, auch wenn er zu einem der ältesten von ganz Schweden gehört. Schwerpunkt sind natürlich schwedische Tiere, aber um Kindern Tiere näher zu bringen, so gibt es natürlich außer den üblichen Tierparkbewohnern auch Schweine, Hühner, Ziegen oder Kaninchen.


Kinder entdecken im Slottsskogen die schwedische Tierwelt

Auf dem Rundgang durch den Tiergarten des Slottsskogen findet man außer den zahlreichen Vogelarten auch Elche, die im Mai zum Sommerpelz wechseln, Rothirsche (Cervus elaphus), Damhirsche (Dama dama) oder das gotländische Pony (gotlandsruss).


Verschiedene Brutkästen für Vögel und Fledermaus

Wer um 14 Uhr am Seehundteich ist kann auch beim Füttern der Seehunde (Phoca vitulina) dabei sein und die Schwimmkünste dieser Tiere "unter Wasser" beobachten, durch eine dicke Glasscheibe. Nach dem Zoobesuch vergnügen sich dann die meisten Kinder auf dem größten Spielplatz Göteborgs, der sich ebenfalls im Slottsskogen befindet.


Einer der Ziegenböcke des Tierparks im Schlosswald