Posts mit dem Label Älvsborg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Älvsborg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 30. Januar 2010

Die Verteidigungsanlagen Göteborgs

Lange bevor das heutige Göteborg über das erste Gebäude verfügte, war es nötige alle Vorläufer der Stadt zu schützen und zu verteidigen. Reste mehrerer einfachsten Festungslagen (Fornborg) wie im Ruddalen, die sowohl Sicht auf die See als auch ins Umland hatten, waren dazu bestimmt, ab der Eisenzeit die Bevölkerung bei Angriff zu warnen oder ihnen Schutz zu gewähren.


Auch die Vorläufer des heutigen Göteborg, die geschichtlich ab dem 12. Jahrhundert existieren, benötigten einen Schutz. Sowohl das alte Lödöse, das Neue Lödöse, Älvsborg und Giötheborg hatten ihre Festung, nämlich die alte Festung Älvborg (Elfsborg) im heutigen Klippan, von der man heute allerdings nur noch einige Ruinen sieht.


Lange bevor das heutige Göteborg gegründet wurde, entstand auch der Vorläufer des Skansen Lejonet, der die Westgoten von den norwegischen Bedrohungen warnen sollte. In der heutigen Form wurde sowohl der Skansen Lejonet als auch die Skansen Kronan erst nach der Gründung des heutigen Göteborgs erbaut. Die Türme waren durch ein Tunnelsystem mit den Befestigungen und Verteidigungsanlagen der Stadt verbunden. Einige Teile des Tunnelsystems sind heute noch vorhanden und bei Führungen zugängig.


Nachdem das erste Festungs-Schloss Älfsborg Göteborg keine Sicherheit bieten konnte und mehrmals von den Dänen erobert wurde, entstand Mitte des 17. Jahrhunderts die neue Festung Älvsborg in der Mündung des Göta Älv. Diese Festung wurde zwar ebenfalls angegriffen, konnte jedoch nie erobert werden. Heute gehört das Gebäude zu einer der touristischen Attraktionen Göteborgs.


Aber auch das heutige Göteborg selbst wurde so befestigt, dass es uneinnehmbar war. Noch heute kann man die fünfeckige Bauweise im Teil innerhalb des Wallgrabens erkennen, die strategisch die größte Sicherheit bieten konnte. An anderen strategischen Stellen wie dem Kungstorget oder dem Lilla Torget waren Festungen angelegt und der Zugang zur Stadt wurde durch Stadttore geregelt, die mit Fallbrücken versehen waren. Das bedeutendste Tor, das bereits im Jahre 1621 erbaut wurde, war die Kungsporten, das Königstor.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin - Stiche: Stadsmuseum Göteborg

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Älvsborg oder Elfsborg in der Geschichte Göteborgs

Das alte Schloss Älvsborg oder Elfsborg, wie es ursprünglich hieß, war mehr eine gesamt schwedische Befestigung als ein Schutz für Göteborg. Das vermutlich gegen 1260 erbaute Schloss an der Mündung des Göta Älvs bot dem schwedischen Reich den einzigen offenen Seezugang, auch wenn auf der Nordseite des Flusses die Norweger herrschten und nur wenige Kilometer südlich des Bauwerkes das dänische Reich begann.


Das erste Schloss, das bereits 1360 von Magnus Eriksson erweitert werden musste, war ursprünglich in Holz erbaut, wobei der am Wasser liegende Teil auch dem Schiffbau diente. Älvsborg dominierte jedoch nicht nur die oft umstrittene Mündung des Göta Älv, sondern bestimmte auch über das Leben der umliegenden Besiedlungen Älvsborg, Västra Frölunda und Askim.


Bis zur Zeit Gustavs Vasas war das Schloss Älvsborg, allein wegen seiner Lage, immer wieder Anlass für dänische Angriffe, ohne dass sich diese jedoch dauerhaft dort installieren konnten. Leidtragende dieser nahezu permanenten Belagerungen war die Ansiedlung Älvsborg vor dem Schloss sowie die Gebiete Västra Frölunda und Askim, die entweder die Dänen versorgen mussten oder aber das Schloss und regelmäßig geradezu überrollt wurden, sei es beim Angriff, sei es der Verteidigung.


1502, bei einem der Kämpfe, wurde das Schloss von den Dänen niedergebrannt, was zu seinem Neubau in Stein führte und das Schloss zu einer uneinnehmbaren Festung machen sollte. 1563 gelang es jedoch den Dänen das Schloss erneut in ihre Gewalt zu bringen und erst beim Friedensschluss 1570 sollte Schweden das Schloss gegen Bezahlung von 150.000 Silbertalern zurückerhalten.


Der Frieden war nur kurz und schon 1602 wurde Älvsborg erneut von den Dänen eingenommen, die dann ein Jahr später eine Million Reichstaler für die Freiga
be forderten. Gustav II. Adolf schaffte es, mit Steuererhöhungen und einem holländischen Kredit, im letzten Moment noch diese Zahlung zu leisten, auch wenn zu dieser Zeit schon sicher war, dass die Tage des Schlosses gezählt waren, zumal neue Angriffe vor allem von See aus, zu befürchten waren. Schon bald wurde Erik Dahlberg daher damit beauftragt eine neue Befestigung zu errichten, das Nya Älvsborg, das nie von einer fremden Macht eingenommen wurde. Heute findet man am Platze des alten Älvsborg nur noch einige wenige Ruinen.


Copyright Text und Reproduktionen: Herbert Kårlin - Originalstiche: Stadsmuseum Göteborg

Dienstag, 20. Oktober 2009

Wälder, Grünanlagen und Parks in Göteborg

Wie zahlreiche Aufzeichnungen und botanische Funde nachweisen, war Göteborg und seine Umgebung bis etwa zum Jahre 1200 von riesigen, jahrhundertealten Eichenwäldern bewachsen. Das Schloss Älvsborg war umgeben von dichtem Wald wie auch die Schären und selbst das heutige Bohuslän, das mittlerweile wegen seiner Klippenlandschaft die Besucher anzieht.


Die Gründe für diese Veränderungen waren mehrschichtig, wobei der Bau von Holzhäusern und die Entwicklung von Göteborg und seinem Vorgänger Lödöse nur eine geringere Rolle spielten. Die Existenz des Schlosses Älvsborg allein verursachte bereits die ersten bedeutenden Schäden, da die Beheizung des Schlosses und der angrenzenden Gebäude jährlich bis zu 1000 Bäume verschlang, die in erster Linie in der näheren Umgebung geschlagen wurden.


Ein weiteres Problem verursachte, vor allem ab dem 13. Jahrhundert, der Schiffbau. Hier handelt es sich jedoch nicht nur um den Schiffbau Schwedens, sondern auch um jenen Dänemarks, das große Teile Schwedens besetzt hatte und im eigenen Land über keinerlei Wälder verfügte. Vom bedeutenden Eichenbewuchses Västra Frölundas oder Askims sprechen heute nur noch Namen wie Ekebäck, Ekelund, Ekeby und andere Namen, die auf Eichen verweisen.


Auch die Wälder der Schären fielen Heizung und Schiffbau zum Opfer, wie auch der große Schlosswald, das Gebiet des Botanischen Gartens oder das Delsjöområde. Eiche war das ideale Holz für jede Art von Nutzung und ihre Abholzung veränderte daher die Landschaft, die Tier- und die restliche Pflanzenwelt Göteborgs grundlegend. Die Umgebung Göteborgs von heute hat nichts mehr mit jener von vor nur 1000 Jahren zu tun.


Ein Teil der früheren Eichenwälder wurde im Laufe der Jahrhunderte bebaut, andere Teile wurden zu Parks nach englischem Muster verwandelt und die restlichen Flächen verkarsteten oder machten schnell wachsenden Bäumen Platz, die zum einen, wie Birken, der Entwässerung sumpfiger Gegenden dienten oder Tannen und Ulmen, die durch ihren schnellen Wuchs den notwendigen Bedarf für Heizung und Hausbau deckten. Heute muss Holz aus Nordschweden geschlagen werden um Göteborg dienen zu können.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Montag, 19. Oktober 2009

Historische Gräber bei der Mikaelskyrkan in Askim, Göteborg

Der Stadtteil Askim war bis 1974 eine eigene Gemeinde und verfügt daher auch über eine eigene Geschichte, die nicht immer mit der von Göteborg parallel läuft, auch wenn die alte Älvsborg und der Göta Älv für Askim von Bedeutung waren, nicht zuletzt wegen der Wikingeransiedlungen, die sich auf dem Gebiet Askims befanden.


Eine besondere historische Bedeutung hat das Gebiet um die neue Mikaelskyrkan, die nachweislich bereits im Mittelalter existierte. Von der mittelalterlichen Mikaelskyrkan findet man heute nur noch einige wenige Steine, da die alte Kirche im Jahre 1876 bei einem Brand völlig zerstört wurde. Der Friedhof birgt jedoch nach wie vor einen Schatz besonderer Art.


Zum einen findet man auf einer Anhöhe eine Grabstelle aus der Wikingerzeit. Inmitten eines Haines kann man hier mehrere Grabarten sehen, wobei es sich in Askim um einen der bedeutendsten Grabstellen dieser Epoche handelt, auch wenn man über jene Zeit, mangels schriftlicher Aufzeichnungen, nur sehr wenig weiß und sich unsere Kenntnisse nur auf ausländische Aufzeichnungen und archäologische Funde beschränken.


Der alte Friedhof der Mikaelskyrka Askims ist durch zwei Tore zugängig und völlig von einem Steinmauer umgeben. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts durften Selbstmörder nicht durch eines der beiden Tore getragen werden. Um ihnen daher die letzte Ruhestätte zu gewähren, mussten die Särge über die Mauern gehoben werden.


Auf dem Friedhof findet man auch einen Grabstein von 1753, der über dem sogenannten kapargraven, dem Grab des Piraten, liegt. Tatsächlich liegt jedoch kein Seemann im Grab, sonder ein Gutsbesitzer, der Kirchendiener und eine 1 1/2 jähriges Kinde, die an Lungenentzündung starben. Möglicherweise fuhr jedoch einer der Begrabenen auf einem der Schiffe der Gathenhielms Flotte mit und hat daher zumindest ein Kaperschiff betreten.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Samstag, 17. Oktober 2009

Sjöbacka, Göteborg zwischen Fiskebäck und Önnered

Sjöbacka, ein Gebiet am Wasser zwischen Fiskebäck und Önnered, ist wenig bekannt in Göteborg, außer bei jenen, die an einem der beiden anliegenden Freizeitbootshäfen ihre Boote liegen haben. Und dennoch bietet Sjöbacka grüne Wiesen, Felsen, Wasser und jede Art von Freizeitvergnügen.


Natürlich dominiert, wie überall in der Nähe des Meeres, auch in Dansholmen, einem Teil von Sjöbacka, das Leben am Wasser. Nahtlos gehen die Stugor und Sjöbodar von Fiskebäck über in jene von Önnered und eine Bootsbrücke reiht sich an die andere. Selbst die beiden Inseln Lilla Rösö und Hyndekullarna dienen nur dem Bootstourismus und dem lokalen Fischfang.


Ein Wanderweg führt, fast ständig dem Wasser entlang, von Fiskebäck bis nach Önnered und verbindet damit die Stadtteile Älvsborg und Tynnered miteinander. Wenn im Winter die Wiesen von Dansholmen zu feucht werden für ein Picknick, so kann man sich auf die Anhöhen des Slottsbergets begeben und von dort aus beim Essen auch gleichzeitig die herrliche Aussicht genießen.


Im Sommer findet man in Sjöbacka zahlreiche Baumarten, Moose und alle typischen Pflanzen des westschwedischen Küstengebietes. Vogelbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Wacholderbeeren bieten auch den Vögeln der Umgebung eine reichhaltige Nahrung und lässt die unterschiedlichen Arten auf den Anhöhen von Sjöbacka nisten.


Sjöbacka bietet aber auch jedem Freizeitsportler seine Aktivität, denn Joggen, Nordic-Walking, Radfahren, Fußball spielen, reiten oder ganz einfach Drachen steigen lassen gehören zu den regelmäßigen Aktivitäten eines Wochenendes in Sjöbacka.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Dienstag, 13. Oktober 2009

Die Skansen Kronan auf dem Risåsberget in Göteborg

Als Göteborg von Gustav II Adolf gegründet wurde war vom ersten Moment an klar, dass diese neue Stadt auch befestigt werden musste und dass die Schlossfestung Älvsborg dafür nicht ausreichte. 1639 wurde daher der Wald auf dem Risåsberget geschlagen und eine minimale Verteidigungsanlage errichtet, die die dänischen Feinde abschrecken sollte.


Zwischen 1687 und 1689 wurde diese notdürftige Verteidigungsanlage dann nach Zeichnungen von Erik Dahlberg erweitert und der heute noch sichtbare Turm erbaut, der unter dem Namen Skansen Kronan bekannt ist. Das Bollwerk Skansen Kronen ist, zusammen mit dem Skansen Lejonen, die älteste noch erhaltene Verteidigungsanlage Göteborgs.


Die Krone auf dem Gebäude ist einer der wenigen Teile, die nicht mehr in das 17. Jahrhundert zurückreichen, da die erste, etwas kleinere Krone, die ab 1697 das Gebäude zierte nur aus Holz war, das mit Kupfer ummantelt war und der Witterung nicht trotzte. Das gleiche Los hatte die zweite Krone aus dem Jahre 1738, die nur aus Holz war. Heute dominiert das Gebäude eine Krone aus vergoldetem Kupfer, die 1899 hergestellt wurde und größer ist als ihre Vorgänger waren.


Die Kanonen, die sich heute auf dem Hof der Skansen Kronan befinden stammen ebenfalls nicht aus den ersten Stunden der Festung, sondern wurden 1788 hergestellt. Das Gebäude selbst wurde nie umkämpft und diente in den folgenden Jahrhunderten teils als Vorratsgebäude, dann als Wohnung, als Gefängnis, wurde zu einem Militärmuseum und schließlich zu einem Restaurant.


Etwas unterhalb des Turmes Skansen Kronan kann man noch ein kleines Gebäude entdecken, das ursprünglich für Soldatenwohnungen gedacht war, heute aber im Sommer als Café eingerichtet ist. Ab 1692 hatte die Skansen Kronan eine direkte Verbindung zur Bastion Christina Regina, von wo aus ein unterirdischer Gang zum Hauptquartier inom Vallgraven, auf dem Lilla Otterhällan, führte.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin (Stich: Stadsmuseum Göteborg)

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Vom Skeppets Ärans Väg bis Klippan, entlang des Göta Älv in Göteborg

Am Skepets Ärans Väg in Göteborg liegen noch Eisbrecher, Boote des Seedienstes und der Forschung neben modernen Freizeitbooten. Wer den Göta Älv abwärts blickt entdeckt die neuen Hafenanlagen Göteborgs und auf der Nordseite des Flusses legen Öltanker an. Neben dem Gebäude der Göteborg Energie sieht man die Raffinerien von Stena und Statoil.


Wer seinen Blick flussaufwärts richtet sieht die fast einen Kilometer lange Göta Älvbron, die die Südseite und die Nordseite des Flusses miteinander verbindet. Auf der anderen Seite des Göta Älv kann man auch bereits den Bockkran der früheren Eriksberg-Werft entdecken. Wenn man flussaufwärts geht, so verlässt man das Ufer des Flusses nur für wenige Meter und kann ständig den regen Flussverkehr beobachten.


Kurz bevor man das Kulturzentrum Röda Sten erreicht sieht man am Ufer des Göta Älvs einen rot bemalten Stein, der früher ein Kennzeichen für Schiffe war, heute jedoch mit zahlreichen Legenden umwoben ist. Auch wenn der Stein unter Denkmalschutz steht, so hat er nicht immer seine rote Farbe, denn Graffitianfänger machen sich einen Spaß daraus den Stein regelmäßig zu beschmieren.


Die großen Gebäude nach dem Kulturzentrum Röda Sten weisen noch auf die Geschichte der Zuckerverabeitung Göteborgs. Die roten Ziegelbauten gehörten früher zur Zuckerraffinerie Carnegie, wo 1839 David Carnegie neue Methoden entwickelte, die noch heute bei der Reinigung und Veredlung von Zucker angewendet werden. Etwas versteckt hinter den Gebäuden befindet sich die Ruine des alten Schlosses Älvsborg.


Weiter entlang des Flusses kommt man zum Schiffsmuseum neben dem Restaurant Sjömagasinet, die sich beide im Kulturreservat Klippan befinden. Auf einer Anhöhe dominiert Birgittas Kapelle von 1857 mit seinem freistehenden Kirchturm. Die Kapelle ist eine Kopie jener, die sich im schottischen Heimatort David Carnegies befand und sollte den Arbeitern der Zuckerraffinerie die Möglichkeit bieten eine Messe zu besuchen ohne erst kilometerweit laufen zu müssen.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Donnerstag, 6. August 2009

Die alte Festung Älvsborg in Klippans Kultureservat in Göteborg

Auch wenn man immer wieder sagt, dass Gustav II Adolf Göteborg im Jahre 1619 angelegt hat, so ist diese Aussage doch nur zur Hälfte wahr, denn auch wenn Gustaf II Adolf den heutigen Kern Göteborgs geschaffen hat und der Stadt die Stadtrechte verlieh, so waren große Teile des heutigen Göteborg jedoch schon lange vor Gustav II Adolf besiedelt.


Und auch die Nya Älvsborgs fästning die in den Jahren 1653 bis 1668 errichtet wurde ist nicht die erste Befestigungsanlage, die sich auf dem Grunde des heutigen Göteborg befindet, denn bereits im 14. Jahrhundert hatte die vorhergehende Festung Älvsborg, Gamla Älvsborgs fästning, eine bedeutende Rolle in der Verteidigung der Stadt gegen Dänemark.


Die alte Älvsborgs fästning, genauer genommen seine Ruine, kann heute noch in Klippans Kulturreservat in Göteborg besichtigt werden. Die Reste der alten Burg stammen jedoch nicht mehr von 1366, als die Festung das erste Mal in Dokumenten erwähnt wurde, sondern vom späteren Renaissanceschloss zu dem auch der Kungsladugård und der Slottsskogen in Göteborg gehörten.


Die alte Älvsborgs fästning an der Mündung des Göta älvs schützte über 300 Jahre lang den einzigen Hafen Schwedens, da nur wenige Kilometer im Norden der Mündung die Norweger herrschten und südlich davon das Reich der Dänen begann. Der gewählte Ort war eigentlich auch eine Neugründung der Stadt Älvsborg, da sich das noch ältere und unbefestigte Göteborg im heutigen Stadtsteil Gamlestaden befand.


Da das alte Göteborg und damit auch die Gamla Älvsborgs fästing sowohl 1563 als auch 1612 von den Dänen erobert worden war und nur nach sehr hohen Lösegeldzahlungen an Schweden zurückgegeben wurden, entschieden die Stadtherren des heutigen, von Gustav II Adolf gegründeten Göteborg die alte Festung aufzugeben und die Nya Älvsborgs fästning zu errichten. Noch bevor die neue Festung im Jahre 1668 fertig gestellt war wurde die alte Festung nahezu dem Erdboden gleich gemacht. Ab 1661 wurden zum Weiterbau der Nya Älvsborgs fästning die Steine der alten Festung benutzt.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin