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Samstag, 14. Mai 2011

Idris Khan in der Göteborger Kunsthalle

Die große Sommerausstellung der Göteborger Kunsthalle ist dieses Jahr einem Künstler besonderer Art gewidmet. Vom 13. Mai bis zum 21. August findet man in den Räumen Werke des englischen Künstlers Idris Khan, der mittlerweile Zugang zu den größten Galerien und Ausstellungen der ganzen Welt hat, obwohl er erst im Jahr 2004 sein MA im Royal College of Art mit Auszeichnung bestanden hat.


Idris Khan arbeitet überwiegend mit digitaler Fotografie und Video, wobei seine Werke sich nicht nur in der Größe von den meisten anderen Werken unterscheiden, sondern auch dadurch, dass er durch Überlagerung vorhandener Werke neu Werke schafft, die dem Betrachter einen neuen Zugang zu den Originalwerken bieten.


Mit der Ausstellung „Kontrapunktisk rörelse“ bietet die Göteborger Konsthall als erste schwedische Einrichtung die Meisterwerke des Künstlers, die er seit 2004 geschaffen hat, einem breiteren Publikum vor. Um die Werke und die vorgestellten Arbeiten von Idris Khan zu verstehen, bietet die Kunsthalle im Green Room einen kurzen Film über den Künstler und seine Werke an, die selbst dem Neuling in Kunstfragen den Zugang zu den Werken ermöglichen.


Besonders hervorzuheben sind bei „Contrary Motion“ (Kontrapunktist rörelse) das musikalische Videowerk „Goldbergvariationen“ und das Bild „Caravaggio“. In den Goldbergvariationen filmte Idris Khan immer wieder die gleiche Sequenz, die gleiche Tonfolge, die gleiche Melodie. Indem er die verschiedenen Aufnahmen überlagerte, kann man feststellen, dass die Musik zwar immer im gleichen Moment beginnt, aber dann immer unterschiedliche Wege nimmt, denn bereits die Bruchteile von Sekunden oder eine veränderte Fingerstellung ändern ein Gesamtwerk.


Bei der fotografischen Collage „Caravaggio“ hingegen nimmt Idris Khan die verschiedensten Gemälde des Künstlers und vereint sie zu einem einzigen Werk. Wer nun das neu geschaffene Werk betrachtet, entdeckt, im Gegensatz zur Ansammlung einer Serie an Gemälden von Caravaggio, den gesamten Charakter und die Besessenheit des Künstler des 17. Jahrhunderts in einem einzigen Werk gefangen, wodurch der Betrachter eine neue Einstellung zu Caravaggio findet.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Freitag, 6. Mai 2011

Göteborgs Internationale Kunstbiennale 2011

Zwischen dem 10. September und dem 13. November findet in Göteborg die sechste Kunstbiennale statt, Schwedens bedeutendste und größte internationale Biennale für Gegenwartskunst. Aber auch wenn die tatsächliche Kunstbiennale erst im Herbst stattfinden wird, wurde bereits heute das Getriebe in Gang gesetzt und ein weiterer Teil wird dann im Juni stattfinden, ebenfalls vor dem tatsächlichen Startschuss.

Sarat Maharaj

Die diesjährige Kunstbiennale steht unter der Leitung des bekannten Forschers Sarat Maharaj, der bereits Co-Kurator für die Documenta X1 war und an der Universität Lund Doktoranten betreut und Vorlesungen zum Thema „Critical Studies“ gibt. Seine Forschung umfasst sonic and visual art, wobei er in nahezu allen bedeutenten Universitäten Europas aktiv ist und einer der bedeutendsten Kenner der Gegenwartskunst ist.

Reena Saini Kallat - White Heat

Die Hauptarenen der diesjährigen Göteborger Kunstbiennale sind das Kunst- und Kulturzentrum Röda Sten, die Kunsthalle, das Kunstmuseum und das Bohusläns Museum. Partner der Kunstbiennale, die unter dem Thema „Pandemonium“ steht, sind sowohl die Hochschule für Fotografie als auch die Hochschule für Design und Kunsthandwerk in Göteborg.

Kartoffeln, die in Europa nicht gehandelt werden dürfen

Das Thema „Pandemonium - Art in the Time of Creativity Fever“ wurde aus John Miltons Werk „Paradise Lost“ entnommen, einem Reich, in dem das Chaos herrscht. Aber gerade das Chaos macht es möglich etwas völlig Neues zu entwickeln und zu schaffen. In diesem Sinne soll die Göteborger Kunstbiennale 2011 aus der Gegenwart seine Kreativität schöpfen, eine Kunst, die die Veränderung unserer Welt ausdrückt.

Åsa Sonjasdotter beim Pflanzen

Und gerade in diesem Sinn begann die Künstlerin Åsa Sonjasdotter bereits heute ihren Beitrag zur diesjährigen Kunstbiennale zu schaffen. Åsa macht mit ihrem Werk „Potatisens ordning“ die Betrachter darauf aufmerksam, dass in der Gegenwart ein Produkt, das ursprünglich nur der Ernährung diente ein Politikum wurde. Alle Kartoffelarten, die sie vor Röda Sten setzte und die während der Biennale geerntet werden, dürfen in ganz Europa nicht mehr vermarktet werden, weil sie nicht politisch festgelegten Normen entsprechen, obwohl es sich um sehr gute Kartoffeln handelt.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Freitag, 24. September 2010

Die Göteborger Buchmesse mit Zapiro in der Stadt

Zum ersten Mal in der Geschichte der Göteborger Buchmesse Bok & Bibliotek finden die Ereignisse nicht nur im Messegebäude Svenska Mässan statt, sondern zahlreiche Veranstaltungen zum Thema Afrika wurden auch auf dier Straße, ins Weltkulturmuseum, das Kulturzentrum im Frölunda Torg, die Göteborger Kunsthalle und einige andere Stellen verlegt.

Cartoons von Zapiro

Während man im Kulturzentrum in Frölunda vor allem afrikanische Musik und Filme aus Afrika findet, bietet die Kunsthalle Göteborgs, in direkter Zusammenarbeit mit der Buchmesse, ein Ereignis besonderer Art. Hier findet man vom 24. September bis zum 31. Oktober im sogenannten Green Room des Galerie-Museums die Ausstellung „Careful – this pen is loaded“ von Zapiro statt.

Zapiros Beitrag zur aktuellen Politik Frankreichs

Während der Vernissage am 24. September war Zapiro, der mit bürgerlichem Namen Jonathan Shapiro heißt, persönlich anwesend, nicht nur um seine sehr umfangreiche Ausstellung zu eröffnen, sondern um gleichzeitig sein Buch „The Mandela Files“ vorzustellen, das in kritischer Weise in Form von Zeichnungen und Kommentaren den politischen Werdegang Nelson Mandelas schildert.

Zapiro (Jonathan Shapiro)

Zapiro ist der vermutlich kritischste Cartoonist Südafrikas, dessen Werke regelmäßig in mehreren Zeitungen Südafrikas veröffentlicht werden, dessen spitze Feder auch in anderenen Zeitungen und Zeitschriften der ganzen Welt Zugang finden. Seine Werke werden nicht nur gedruckt, sondern auch in nahezu der ganzen Welt ausgestellt, wobei seine kritische Feder immer wieder dazu führt, dass einige Zeichnungen des Künstler in einem oder anderen Land, Amerika, wo er seine Ausbildung als Zeichner erhielt, inklusive, auf der schwarzen Liste landet.

Lesego Rampolokeng

Neben Zapiros Werken präsentierte die Göteborger Kunsthalle während der Vernissage auch den Poeten Lesego Rampolokeng, der dem Publikum zur Eröffnung Performancepoesie bot. Lesego Rampolokeng ist nicht nur für seine Poesie bekannt, sondern auch wegen seinem Kampf gegen die Apartheit in Südafrika und für seine Texte für mehrere namhafte afrikanische Musiker mit denen er zusammenarbeitete. Da Lesego Rampolokeng seine Werke in Englisch schreibt sind sie weltweit in Originalsprache zu finden.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Montag, 12. Juli 2010

Disidentifikation in der Göteborger Kunsthalle

Bis zum 31. Oktober 2010 findet in der Göteborger Kunsthalle die Sommerausstellung Disidentifikation statt, die einzige Ausstellung des Jahres, die über eine längere Zeitspanne besucht werden kann und den bedeutendsten internationalen Künstlern unserer Tage gewidmet ist. Die einzige schwedische Künstlerin, die zu Disidentifikation eingeladen wurde, ist die in Lerum geborene Charlotte Gyllenhammar.

Nick Cave - Soundsuit (2008 - 2010)

Disidentifikation ist eine Ausstellung, die Werke umfasst, die zwischen 1987 und heute entstanden sind und mehrere Kunstrichtungen umfasst, angefangen von Fotografie und Video bis zu einer Installation, Malerei und Skulptur. Gemeinsam ist den Werken in der Göteborger Kunsthalle die Frage nach politischer und ideologischer Identifizierung, die Auseinandersetzung von Künstlern mit Politik, Ideologie und eigener Erfahrung.

Rotimi Fani-Kayode - Untitled (1987 - 1988)

Disidentifikation umfasst Werke von acht der bedeutendsten aktuellen Künstlern mehrerer Weltteile, was dem Betrachter den Unterschied zwischen der politischen Betrachtungsweise verschiedener Kulturen ermöglicht. Die Unterschiede der Denkweise afrikanischer, amerikanischer und europäischer Kultur drückt sich in feinen Nuancen aus, selbst wenn sich der Künstler bei der aktuellen kultureller Globalisierung heute für die gleichen Themen interessieren.

Wangechi Mutu - Mirror Mirror (2002)

Im Zentrum der Ausstellung der Kunsthalle findet man die Skulpturen des schwarzen, homosexuellen, amerikanischen Künstlers Nick Cave, der sich Zeit seines Lebens mit Identifikation auseinandersetzen musste und farbenprächtige Skulpturen bietet, die wie Masken wirken und Innenleben von äußerlicher Erscheinung trennen. Nick Cave verwendet für seine Werke alles, was er irgendwo findet, egal ob es Knöpfe, Münzen, Schrott oder Spielsachen handelt.

Tracey Rose - Ciao Bella (2001)

Eine völlig andere Auseinandersetzung mit Politik bietet die Kunsthalle Göteborgs mit der Videoprojektion der südafrikanischen Künstlerin Tracey Rose, die in ihrer Kindheit von der Apartheitspolitik des Landes geprägt wurde. Ihre Werke sind eine Parodie des Abstrakten in der Rassenteilung absurd wirkt. In der dreiteiligen Videoprojektion spielt jeweils Rose selbst die stereotypen Frauenfiguren und verbindet damit persönliche Identifikation, politische Geschichte und Infragesetzung einer Epoche.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Montag, 27. Juli 2009

Der Poseidonbrunnen am Götaplatsen im zentralen Göteborg

Poseidon, der über den gleichnamigen Springbrunnen am Götaplatsen in Göteborg thront hat einen Blick über die Paradestrasse der Stadt, die Kungsprotsavenyn. In seiner nächsten Nähe befinden sich auch einige der kulturell wichtigsten Gebäude der Stadt, so das Kunstmuseum, die Kunsthalle, das Stadttheater oder das Konzerthaus.


Bevor jedoch Poseidon seinen Platz einnehmen konnte kam erst einmal der Brunnen an seine Stelle. Eigentlich sollte dieser Brunnen zum 300jährigen Jubiläum Göteborgs fertig werden, aber die Administration war langsam, so dass zum Jubiläum im Jahre 1923 nur ein provisorischer Brunnen in Holz zu sehen war und der vorgesehene Brunnen noch nicht am Horizont sichtbar war.


Erst im Jahre 1927 konnte der heute noch sichtbare Brunnen eingeweiht werden, der jedoch schon an sich eine Sehenswürdigkeit ist, da er von zahlreichen mystischen Seelebewesen umgeben ist, die in gewisser Weise Göteborg aus dem Meer entsteigen lassen.


Der Meeresgott Poseidon, der über diese Fabelwesen des Meeres wacht, wurde erst im Jahre 1931 enthüllt. Carl Milles, sein Schöpfer hat mit dieser nackten Figur jedoch etwas viel von den Göteborgern erwartet, die erst einmal geschockt von Poseidon waren und ihn gerne wieder vom Brunnen genommen hätten, denn eine klassische Figur war gewünscht, jedoch nicht so deutlich nackt.


Heute ist Poseidon vom Götaplatsen nicht mehr wegzudenken und er wurde ein Symbol Göteborgs. Aber Poseidon blieb nicht allein mit seinen Untergebenen am Brunnenrand. Milles gab ihm sechs weitere kleiner Figuren mit auf den Weg, die alle, wie schon Poseidon selbst, aus dem Meere kommen und die Nähe der Stadt zum Meer deutlich machen.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Sonntag, 26. Juli 2009

Gegenwartskunst in der Göteborger Kunsthalle

Noch bis zum 16. August lädt die Göteborger Kunsthalle zu einer Sammelausstellung unter dem Namen Überraschende Einsichten oder en oväntad tanke ein, die unter dem Motto Funktion in der zeitgenössischen Kunst steht. Teil dieser Ausstellung ist auch die Installation Free Zone von Bosch & Fjord.


Am Eingang wird der Besucher von Werken des Schweizer Künstlers Luca Frei begrüßt, der Malmö als seine neue Heimat gewählt hat. Sein Werk Untitled, eine abstrakt geometrische Installation, die Polystyren, Gips, Diptychon, Fotografie und Stoffkollage verbindet bietet eine Art Eingang, auch zu den Werken der anderen Räumen.


Die Installation des spanischen Künstlers Xabier Salaberria baut auf quadratische Stahlrohre, Farben Laserausdrucke und Magnete auf. Das abgebildete Werk Salaberrias mit seiner typischen graphischen Formsprache hat der Künstler für die Göteborger Kunsthalle geschaffen. Seine Installation erreicht man über die Ausstellung Free Zone und das Werk Spielskulptur auf weicher Bodenmatte der schwedischen Künstlerin Maria Johansson.


Fredrik Norén, ein weiterer Künstler der Ausstellung En oväntad tanke, benutzt für seine Installationen Dinge des täglichen Lebens, die er zu surrealistischen Gebilden verwandelt. Seine Arbeit wird, unter anderem, mit One and two chairs (Weiße Stühle) und Part shelf (Bücherregal) ausgedrückt.


Ein weiterer Künstler der Ausstellung ist Peter Thörneby, der zwei Installationen in der Göteborger Kunsthalle ausstellt. Wenn man sein Werk Quiet & Electric betrachtet, so muss man sich Zeit nehmen, um die Aussage des typographischen Spiegelwerkes zu verstehen. Peter Thörneby arbeitet mit Sichtbarem und Unsichtbaren gleichzeitig, gemäß dem Motto, dass der ideale Zustand der Typographie die Unsichtbarkeit ist.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Samstag, 25. Juli 2009

Der Götaplatsen im Herzen Göteborgs

Bis zum Jahre 1920 befanden sich auf dem heutigen Götaplatsen noch landwirtschaftliche Gebäude und niemand konnte sich damals vorstellen, dass nur zehn Jahre das Gesicht dieses Platzes am oberen Ende der Kungsportsavenyn vollständig verändern würde.


Schon 1921 begannen die Architekten Sigfrid Ericson und Arvid Bjerke den Platz zum 300jährigen Jubiläum Göteborgs zu planen und nur zwei Jahre später waren das Kunstmuseum und die Kunsthalle bereit zu den ersten Ausstellungen einzuladen.


Im Jahre 1931 schließlich wurde die heutige Version von Carl Milles Poseidon auf dem Götaplatsen enthüllt, der sich in den folgenden Jahren zum Symbol Göteborgs entwickelte und an dem sich Jung und Alt zu jeder bedeutenden Angelegenheit traf.


1934 war auch das Stadttheater fertig gestellt und der Wunsch der 1910 gegründeten Göteborgs Teaterförening konnte in Erfüllung gehen. Heute befindet sich im Gebäude auch ein Cafétheater und das Backa teater, eines der führenden schwedischen Kinder- und Jugendtheater.


Im Jahre 1935 wurde auch die Konzerthalle fertig gestellt das es 1247 Personen gleichzeitig erlaubt den größten Konzerten der Welt zu lauschen und das den Göteborgssymfonikerna die Möglichkeit bot in einem eigenen Gebäude zu üben und zu spielen. Erst im Jahre 1967 reihte sich letztendlich noch die Göteborger Stadtbibliothek zu den kulturellen Gebäuden des Götaplatsen.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Mittwoch, 15. Juli 2009

Überraschende Einsichten in Göteborgs Konsthall

Zwischen dem 4. Juni und dem 16. August findet in der Kunsthalle in Göteborg die Ausstellung "En oväntad tanke" (Überraschende Einsichten) statt bei dem das Projekt "Free Zone" eine besondere Stellung einnimmt, indem sich nur ein Teil der Installation in der Kunsthalle befindet und die zugehörigen Objekte im Stadtzentrum verteilt sind.


Free Zone ist eine Installation des Kopenhagener Künstlerduos Rosan Bosch und Rune Fjord Jensen, die bei ihrem künstlerischen Schaffen Design, Kunst und Architektur verbinden, um dem Betrachter einen neue Annäherung an den Begriff Kunst zu bieten und ihn mit einer parallelen Realität zu konfrontieren.


Free Zone ist keine Installation bei der die Künstler isoliert vom Publikum Kunst schufen, sonder wo die Bewohner Göteborgs ihre eigenen Grenzen und Verhaltensregeln setzen konnten. Die Vorgabe Von Rosan Bosch und Rune Fjord Jensen galt nur als Denkanregen und erst die Vorschläge und Kommentare der Göteborger konnten die "Ausstellung" vervollständigen.


Im Projekt Free Zone wird das Zentrum Göteborgs zu einer großen Ausstellungsfläche und immer wieder stellt sich die Frage was eigentlich privat ist und was als öffentlich betrachtet werden kann. Was ist in einem öffentlichen Raum geboten oder verboten? Zahlreiche Göteborger haben zu diesen Fragen geantwortet und dadurch die Art der Schilder und deren Standort in Göteborg bestimmt.


Ausgangspunkt waren Schilder der beiden Künstler, die zu einer bestimmten Handlungsweise aufforderten. Die Bewohner Göteborgs sollten anschließend bestimmen wie sie Teile ihrer Stadt wahrnehmen, welche ungeschriebenen Gesetze die Verhaltensweise vieler Bewohner steuern und welche Tabus des Unbewussten zu einem neuen Denkschema führen sollten. Free Zone ist eine Installation, die fortlebt und ins Morgen Göteborgs führen kann.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin