Mittwoch, 10. Juni 2009

Die Feskekôrka, der Fischmarkt, in Göteborg

Auch wenn der Name Feskekôrka vielen Besuchern, die Schwedisch sprechen, merkwürdig vorkommt, so ist der Name völlig normal für Göteborg, da der Name in göteborgska benutzt wird und in Führern daher oft als Fiskekyrka (Fischkirche) übersetz wird.


Und alle, die diesen Fischmarkt Göteborgs zum ersten Mal sehen verstehen den Namen auf Anhieb, da das Bauwerk eher einer Kirche ähnelt als einer Fischhalle mit seinen zwei Restaurants.


Die Feskekôrka wurde 1874 errichtet wobei sich der Architekt von den norwegischen Stabkirchen inspirieren und seine Kenntnisse über gotische Steinkirchen mit in das Projekt einfließen ließ. Der Anlass für den Bau dieser Fischhalle war in der Verlagerung des damaligen Fischereihafens und den mangelnden hygienischen Vorrichtungen zu suchen.


Die Fischkirche in Göteborg ist jedoch nicht nur eine Touristenattraktion, sondern bietet auch einen Fischmarkt hoher Qualität, wo man nicht nur Schaltiere und Fisch, sondern auch seine Fischbrötchen oder einen Garnelensalat zum Direktverzehr kaufen kann.


Die Feskekôrka bietet auch zwei Restaurants in denen Fischliebhaber, sei es vor dem Osteingang, sei es in den Höhen der Fischhalle, ihr Mittagsmahl einnehmen können ohne von den ständig um das Gebäude kreisenden Fischmöwen gestört zu werden.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

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