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Freitag, 3. September 2010

Rosen in der Göteborger Trädgårdsföreningen

Auch wenn die Trädgårdsföreningen (Gartenverein) in Göteborg dem Besucher sehr viele verschiedene Pflanzen bietet, so ist er vor allem für seine Rosensammlung bekannt, die Dank der Stiftung von Göte Haglunds im Jahre 1987 zu einer der bedeutendsten Europas wurde, wo man die ältesten Arten ebenso findet wie moderne Hybriden.

Summer Song (Buschrose)

Auch wenn man zum Rosenfest im Juni die Schönheit der Rosen am besten entdecken kann, so blühen viele Arten auch noch im Spätsommer, so dass sich auch im September ein Besuch in der Trädgårdsföreningen noch lohnt, wenn man die Vielfalt der Königin der Blumen betrachten will und gleichzeitig entdecken will wie einige der Arten bereits in die Ruhephase übergehen.

Trier (Moschata)

Wer jedoch die ideale, optisch perfekte Rose im Gartenverein sucht, wird etwas enttäuscht werden, denn da die Anlagen auf biologische Weise unterhalten werden und daher vor allem Vögel und Insekten Schädlinge beseitigen, haben manche Rosen Flecken und nicht jede Blume eines Busches oder Strauches sieht identisch aus. Der Vorteil ist jedoch, dass man im Gartenverein ursprüngliche, kräftige und natürliche Rosen findet, die keinerlei Gift enthalten.

Eva (Moschata)

Wer über Rosen nicht sehr viel weiß und ihre Schönheit bewundert, findet im Gartenverein eine bedeutende Sammlung an Teehybriden, die auch Edelrosen genannt werden, und nichts mit Tee, sondern vielmehr etwas mit den chinesischen Teerosen zu tun haben und sich durch besonders schön geformte Blüten auszeichnen, wobei sich meist nur eine Blüte an einem Zweig entwickelt.

Breathtaking (Teehybrid)

Eine andere bedeutende Rosengruppe in der Trädgårdsföreningen sind die winterharten Moschate-Rosen, die sich bis zu zwei Meter hohen Sträuchern entwickeln und nur wenige Stacheln haben. Diese Rosen aus China blühen in der Regel sehr spät und zeichnen sich durch ihre relativ einfachen Blüten aus, die noch an Wildrosen erinnern. Da alle Rosen im Gartenverein mit Schildern versehen sind, sind die einzelnen Arten relativ einfach auszumachen und helfen dem Anfänger sich in der Welt der Rosen zurechtzufinden.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Donnerstag, 12. August 2010

Kinderfest während des Göteborger Kulturfestes

Wie bereits im Jahre 2009 wurde auch dieses Jahr die Trädgårdsföreningen während des Göteborger Kulturfestes (Kulturkalaset) zum Paradies für Kinder, was bei der Wärme des ersten Tages bedeutete, dass man während der Vorstellungen im Kindertheater kaum bis zur Bühne durchkam und kleinere Kinder nur noch eine Chance hatten etwas zu sehen, wenn sie auf den Schultern der Eltern Platz nahmen.


Einen sehr großen Erfolg, nicht nur bei Kindern, haben die großen Plastikbälle mit denen man sich auf dem Wasser des Kanals vergnügen kann ohne nass zu werden. Auch wenn das Erlebnis nur jeweils sieben Minuten dauert, so bildete sich bereits kurz nachdem der Gartenverein seine Tore öffnete, eine Warteschlange, denn wer will nicht auf Wasser gehen können.


Unübertroffen ist auch der Erfolg der Gesichtsmaler. Geduldig warten jeweils bis zu zehn Kinder auf ihre Tour, wobei Mädchen hier absolut dominieren. Andere Kinder klettern in einem Hubschrauber und einem Ballonkorb herum, den das Flugmuseum Aeroseum auf der Wiese aufgestellt hat und wieder andere warten darauf, dass Hunde ihre Kunststücke zeigen und zum Beispiel durch einen Reifen springen.


Kinder der unterschiedlichen Kulturen und Länder findet man im Gewächshaus der Trädgårdsföreningen, da man hier, unter der Anleitung von Erwachsenen, malen kann, sich im Töpfern versuchen darf oder auch Karnevalsmasken und Schmuck herstellt. Keiner der Plätze bleibt am Nachmittag leer und die Fläche scheint fast zu klein für die vielen Nachwuchskünstler zu sein.


Ein Abenteuer besonderer Natur war das handgemachte Karussell, das von Muskelkraft angetrieben wird und wo die Musik noch nicht aus einem Lautsprecher kommt. Die Möglichkeiten für Kinder ist während des Göteborger Kulturfestes so umfangreich, dass viele Familien den ganzen Tag im Gartenverein verbringen und zwischen den Attraktionen irgendwann auch ein Familienpicknick auf den Wiesen des Gartenvereins einlegen.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Freitag, 25. Juni 2010

Mittsommer feiern in Göteborg

Mittsommer oder Midsommar, wie es in Schweden heißt, ist das größte Fest des Jahres, wobei vor allem der Midsommarafton, also der Freitag, der dem 24. Juni am nächsten kommt, als der vielleicht bedeutendste Tag des Jahres bezeichnet werden kann, an dem in Göteborg selbst ein Besucher der Stadt nichts anderes tun kann, als an einer der Feiern teilzunehmen, da fast alle Museen geschlossen bleiben, Restaurants und Geschäfte zum Teil gar nicht, zum anderen Teil nur bis Mittag öffnen und die Stadt wie ausgestorben ist.


Auch wenn die Abende am diesem Tag fast ausschließlich unter Freunden oder in der Familie gefeiert werden, und bisweilen mit erhöhtem Alkoholkonsum verbunden sind und man auf fast allen Tellern Schwedens etwa das gleiche Midsommaressen findet, so lohnt es sich, am Nachmittag des Midsommaraftons an einem der zahlreichen öffentlichen Festen teilzunehmen, die an mehreren Stellen Göteborgs angeboten werden.


Wer in Göteborg auf die Midsommarfeuer wartet, warten jedoch vergebens, denn im Raume Göteborgs entzündet man ein Osterfeuer und begrenzt sich zu Mittsommer darauf die Mittsommerstange zu schmücken und zu errichten, Blumenkränze mit den Mittsommerblumen zu flechten und singend um die mit Birkenreisig und Blumen geschmückte Stange zu tanzen.


Wer in Göteborg als Besucher selbst aktiv an den Vorbereitungen zum Mittsommerfest teilnehmen will, sollte jedoch Midsommar weder auf den Schären feiern, noch in den Schlosswald fahren, sondern die Trädgårdsföreningen Göteborgs, den Gartenverein, ab etwa 11 Uhr besuchen. Hier kann jeder Besucher der Grünanlage seinen eigenen Blumenkranz binden und, gemeinsam mit allen anderen, seinen Beitrag beim Schmücken der Midsommarstången leisten.


Wenn gegen zwölf Uhr jedes Mädchen seinen Blumenkranz hat, so wird von den Besuchern der Trädgårdsföreningen die Mittsommerstange geschmückt und errichtet. Bevor dann eine Volkstanzgruppe den Besuchern einen Blick in die Vergangenheit Schwedens liefert, kann jeder noch am Reigentanz um die Stange teilnehmen und die klassischen Sommerlieder singen, die den Sommer in Göteborg endgültig willkommen heißen.

Copyright Text: Herbert Kårlin - Fotos: Irene Kårlin

Montag, 25. Januar 2010

Das Wasserhaus der Trädgårdsföreningen in Göteborg

Das Palmenhaus (Palmhuset) der Trädgårdsföreningen in Göteborg ist in fünft unterschiedliche Bereiche mit unterschiedlichem Klima aufgeteilt. Eine dieser Abteilungen ist das sogenannte Wasserhaus, das Vattenhuset. Um diese Abteilung wirklich zu entdecken muss man den Gartenverein, also die Trädgårdsföreningen, mindestens viermal im Laufe des Jahres besuchen.


Einer der Besuche im Palmhuset kann während der Blüte der Kamelien im Januar oder Februar stattfinden, auch wenn zu dieser Zeit nur wenige der Pflanzen des Wasserhauses in voller Blüte stehen. Um den Lebenszyklus einer Vegetation zu verstehen ist es jedoch sinnvoll so manches Gewächs während der Ruhephase oder ganz einfach „grün“ zu entdecken.


Dominiert wird das Wasserhaus auf den ersten Blick von einer Skulptur, vom Däumelinchen, der Tummelisa von Stig Blomberg, einer Figur, die im Märchen eine lange Reise auf dem Wasser machte. In den Sommermonaten und im Herbst kann man sich denken, dass das kleine Mädchen seine Reise auf einem der Seerosenblätter aus dem Amazonas unternimmt, die neben ihr auf dem Wasser schwimmen.


Das Vattenhuset der Trädgårdsföreningen hat ein tropisches Feuchtklima mit einer sommerlichen Temperatur, die 30 Grad übersteigt. Die Pflanzen dieser Abteilung sind daher alle von Wassernähe und Dunst abhängig, was den Aufenthalt für die Besucher manchmal etwas beschwerlich macht. Umso einzigartiger ist es jedoch Pflanzen zu entdecken, die ihre Wurzeln permanent im Wasser haben und dennoch weit in die Höhe ragen können.


Auch Laien, die sich nicht tiefer für die Botanik des Vattenhusets des Gartenvereins Göteborgs interessieren finden im Gebäude sehr interessante Pflanzen wie die schon genannte Riesenseerose aus dem Amazonas, Papyrus, das sonst am Nil wächst, Bromelien, Aralien, Orchideen, Farne und Gewächse, die nur auf einer anderen Pflanzen wachsen können ohne jedoch ein Parasit zu sein.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Freitag, 22. Januar 2010

Die Kamelienblüte in der Trädgårdsföreningen in Göteborg

Da die Pflanzen im Palmenhauses der Trädgårdsföreningen (Gartenverein) in Göteborg die dort untergebrachten Pflanzen in ihrem ursprünglichen Klima gedeihen lassen, blühen dort Bäume, Sträucher und Pflanzen auch zur gleichen Zeit wie im Heimatland. Es ist daher nicht verwunderlich, dass man im Palmenhaus das ganze Jahr über die Blütenphase eines der Gewächse erleben kann.


Camellia japonica - Zuchtkamelie

Kamelien kommen ursprünglich aus Japan und China, wo völlig andere klimatischen Bedingungen herrschen als bei uns und wo auch die Jahreszeiten nicht unseren entsprechen. In unserer kältesten Zeit, also vor allem im Januar und Februar, blühen daher auch Kamelien, was den Bewohnern Göteborgs erlaubt in der Trädgårdsföreningen die ersten Frühlingsgedanken bei der Kamelienblüte zu sammeln.

Camellia japonica - Kamelie Hagoromo

Kamelien gehören zu den sehr langsam wachsenden Sträuchern, die in ihren Heimatländern im Laufe der Jahrhunderte bis zu zehn Meter hoch werden können. In China findet man einige Kamelien, von denen man annimmt, dass sie bereits über tausend Jahre alt sind. In Europa gezüchtete Arten, die in Wintergärten gepflanzt werden, erreichen meist nur bis zu zwei Meter Höhe und werden, bei idealer Pflege, auch selten älter als 50 bis 100 Jahre.

Camellia x reticulata - Kamelie Dr. Clifford Parks

Die Kamelie, die ihren Namen von Carl von Linné erhalten hat, spielt in Asien eine bedeutende symbolische Rolle und hat auch bei der Teezeremonie eine gewisse Bedeutung. Die Blüten der Kamelie stehen in ganz Asien für Freundschaft, Harmonie und Eleganz. In Japan werden die roten fallenden Blüten der Kamelie als Symbol der Vergänglichkeit gesehen und symbolisieren oft den Tod.

Camellia japonica - Kamelie Elegans

Auch wenn Kamelien in Europa in einigen Gärten gehalten werden, so sollte sich jedoch ein Gartenamateur nicht von der Schönheit der Blüten verführen lassen, denn Kamelien gehören mit zu den am schwierigsten zu haltenden Sträucher und der kleinste Fehler kann sie töten. Ein Liebhaber der Kamelie wird es vorziehen die Blüten dieses Teestrauches in einem Gewächshaus wie dem Palmenhaus der Trädgårdsföreningen zu bewundern.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Mittwoch, 30. September 2009

Das Gewächshaus, genannt Palmhuset, in der Trädgårdsföreningen in Göteborg

Georg Löwegren, der ab 1860 Direktor des Gartenvereins, der Trädgårdsföreningen, in Göteborg war wollte seit seinem Amtsantritt ein Palmhuset, also ein Gewächshaus für Palmen, in der Parkanlage haben. Als Modell nahm er den Crystal Palace, der 1852 in London anlässlich der Weltausstellung eröffnet wurde. Trotz der enormen Kosten konnte er seinen Traum 1878 erfüllen, und das in Schottland gefertigte Gewächshaus konnte in Göteborg aufgestellt werden.


Das Palmhuset in der Trädgårdsföreningen ist heute in fünft Abteilungen untergliedert. Die hohe Eingangshalle dient natürlich den Palmen für die das Gewächshaus ursprünglich auch gebaut wurde. Der Besucher kann hier rund 30 verschiedene Palmarten bewundert und auch ihre Blüte miterleben.


Die Türen nach rechts führen in das Gebäude mit den exotischen tropischen Gewächsen. Hier kann man die Ixore aus Indien betrachten, die Alokasie mit ihren hell gerippten Blättern oder auch einen Kakaubaum, der im Herbst grüne Früchte und neue Blüten gleichzeitig zeigt. Nach einer weiteren Tür gelangt man dann in das Wasserhaus, das Vattenhuset mit den erstaunlichsten Gewächsen und Blüten dieser Welt.


Um in die beiden anderen Räume des Palmhusets zu gelangen muss man zurück bis zur Palmenabteilung, und wieder durch eine Tür gelangt man in einen Raum, der zum Teil für die jährlichen Ausstellungen gedacht ist und im anderen Teil einige der bedeutendsten Mittelmeerpflanzen zeigt. Hier findet man Korkeiche, Baumheide, Myrthe und andere Gewächse, die man sonst nur am Mittelmeer zu sehen bekommt.


Der letzte Raum ist schließlich den Kamelien und artverwandten Gewächsen gewidmet. Hier findet man, außer zahlreichen Kamelias, auch Tee, Hibiscus, Feijoa oder andere Pflanzen, die im Freien den Göteborger Winter nicht überstehen würden. Da es sich im Palmhuset um Pflanzen handelt, die auch von der anderen Seite der Erde kommen kann man im Gewächshaus der Trädgårdsförenigung nahezu das ganze Jahr über Blüten und Früchte entdecken.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Montag, 21. September 2009

Der Gartenverein (Trädgårdsföreningen) in Göteborg

Der Gartenverein, die Trädgårdsföreningen, in Göteborg ist eine der bedeutendsten Parkanlagen Göteborgs die sich am Platz der alten Befestigungsanlagen am Vallgraven befindet. Der Haupteingang liegt gegenüber dem alten Opernhaus Storan und dem Bältesspännareparken.


Den bedeutendsten Punkt des Parks bietet das Rosarium, das im Guide Michelin mit drei Sternen versehen wurde und diesen Teil der Anlage daher zu einer der größten Sehenswürdigkeiten Göteborgs macht. Als besondere Attraktion gilt die jährliche Rosenausstellung, wobei jedoch auch die kleine Rosenanlage des Dänen Jane Schul einen Blick wert ist.


Eine weitere Sehenswürdigkeit der Trädgårdsföreningen in Göteborg ist das Palmhuset, das Palmenhaus, mit seinen fast 1000 Quadratmetern Fläche. Das Palmhuset wurde 1878 nach dem Model des Crystal Palace im Londoner Hyde Park errichtet und ist in mehrere Abteilungen untergliedert. Außer der Palmenabteilung findet man noch Mittelmeerpflanzen, tropische Gewächse sowie das Vattenhuset und das Kameliahuset. Hier veranstaltet die Trädgårdsföreningen auch jedes Jahr Ausstellungen von internationaler Bedeutung.


In der Parkanlage des Gartenvereins Göteborg befindet sich ein weiteres bedeutendes Gebäude, das wegen eines Großbrandes im Jahre 1994 leider nicht mehr das Aussehen des früheren Restaurants von 1858 hat. Im Restaurant Trädgårn, meist nur Trädgår'n genannt, das Restaurant, Konzertsaal und einen Nachtklub beherbergt, traten bereits die bedeutendsten Künstler aller Länder auf und kaum eine Showgröße Schwedens hat hier nicht mindestens ein Konzert gegeben.


Auch jene, die sich nicht für Konzerte interessieren, der Sammlung an Skulpturen keinen Blick schenken, ihre Kinder nicht an einem griechisch inspirierten Kinderspielplatz spielen lassen wollen oder auf einer der Wiesen oder Parkbänken ein Picknick machen finden hier, umgeben von Rosen, Büschen und anderen Zuchtpflanzen, etwas Besonderes. Sie können kleinere Gerichte zu sich nehmen oder ganz einfach eines der Restaurants oder Cafés der Trädgårdsföreningen zu einem Kaffee mit Kanelbulle (Zimtschnecke) besuchen.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin

Montag, 7. September 2009

Die Trädgårdsföreningen, der Gartenverein, eine Parkanlage in Göteborg

Die Trädgårdsföreningen, der Gartenverein Göteborgs, wurde im Jahre 1842 auf Grund eines Beschlusses von Karl XIV. Johan gegründet und sollte, wie auch der Schlosspark, den englischen Vorbildern gleichen. Die Trädgårdsföreningen konnte bis 1975 auf Grund von Spenden und vor allem dem Verkauf von Samen unabhängig bleiben, wurde dann jedoch auf Grund seiner finanziellen Lage von der Stadt Göteborg übernommen.


Die Trädgårdsföreningen ist eine der Oasen Göteborgs, die Ruhe ausstrahlen und jederzeit zu einem Picknick auf den ausläufigen Wiesen entlang des Vallgravens einladen. Der Göteborger Gartenverein verfügt jedoch auch über ein Restaurant, ein Café, eine Bühne, wo immer wieder die bedeutendsten Künstler auftreten, und ein bedeutendes Gewächshaus aus dem Jahre 1878 in dem immer wieder Ausstellungen zur Gartenkultur stattfinden.


Von internationaler Bedeutung ist die Rosensammlung der Trädgårdsföreningen, die mit zu den größten Europas gehört und einen Rosenliebhaber zum Staunen bringt, da er hier Raritäten findet, die kaum im Handel zu finden sind. Die jährliche Rosenschau zieht Besucher aus ganz Europa an und gehört mit zu den bedeutendsten grünen Ereignissen Göteborgs.


Die Parkanlage des Gartenvereins beherbergt auch einen kleinen Skulpturenpark mit bedeutenden Skulpturen schwedischer Bildhauer. Hier findet man Skulpturen wie Dimman, Den hemlighetsfulla porten, Totem, Monolyt i fyra delar und Klättraren, um nur einige Beispiele an Skulpturen zu nennen, die entlang der Wege der Trädgårdsföreningen zu finden sind.


Die Wiesen der Parkanlage laden jedoch nicht nur Rosen- und Blumenliebhaber zu sich ein, denn im Laufe des Jahres werden hier auch Freiluftmessen abgehalten und während des Göteborger Kulturfestes können die Jüngsten der Stadt hier feiern, basteln, toben, über Clowns lachen oder im Puppenkrankenhaus ihre Schmusetiere reparieren lassen.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin